Vernissage in der Gotischen Halle des Schlosses mit “Quattro Stagioni”

CELLE. Am Sonntag den 12. Mai um 14.30 wird die Ausstellung “Quattro Stagioni” in der Gotischen Halle des Celler Schlosses eröffnet. Die vier Künstlerinnen und Künstler des BBK Celle, Heidrun Pfalzgraf, Ilsabé Prinzhorn, Horst G. Brune und Hans-Udo Strohmeyer präsentieren frei nach der Pizza vier Jahreszeiten vier unterschiedliche Positionen der Malerei, bzw. Zwei mal Zwei Positionen, denn Heidrun Pfalzgraf und Hans-Udo Strohmeyer arbeiten abstrakt, während Isabé Prinzhorn und Horst G. Brune gegenständlich malen.

Das Grußwort der Stadt Celle kommt von Katharina Lohmann, die Einführungsrede hält der Ortsbürgermeister der Altstadt Dr. Tim Uebermuth, während die musikalische Begleitung durch Dietmar Sander erfolgt.

Heidrun Pfalzgraf zeigt abstrakte Werke mit einem harmonisch fließenden Farbgefüge aus freien Formen und objekthaften Gebilden, welche manchmal mit Farbe oder Struktur gefüllt sind, bisweilen schwebend, dann wieder verankert, die im Kaleidoskop ihres malerischen Kosmos mit Linien und Netzstrukturen verbunden sind. Ihre fantastischen Gebilde laden zum Entschlüsseln und Rätseln ein, ohne ihr Geheimnis ganz preis zugeben.

Die realistische und naturgetreue Malweise von Ilsabé Prinzhorn sagt scheinbar wenig über die abstrakten Gedanken der Bilder hinter dem Bild aus, die nach und nach im Kopf des Betrachter entstehen. Humorvoll, hintergründig, rätselhaft, aber auch abgründig sarkastisch, kommentiert sie aus neuen und ungewohnten Blickwinkeln heraus das soziale und gesellschaftliche Geschehen und zeigt mit ihren Motiven viel mehr, als Vordergründig zu sehen ist.

Hans-Udo Strohmeyer zieht mit seinen selbst gebauten Rakeln Farbströme über die Bildfläche, bis aufgebrochene Streifen und ungewöhnliche Strukturelemente entstehen und sich malerische sowie ästhetische Konstellationen entfalten, die Raum für eigene Interpretationen und Assoziationen zulassen. Seine beeindruckenden Rakelbilder zeigen dem Betrachter Welten, deren Existenz sie vorher weder gesehen noch erahnen konnten.

Die Bilder und Textzeichnungen von Horst G. Brune sollen durch Spott, Ironie und Übertreibungen bestimmte Ereignisse sowie Wertvorstellungen kritisieren und mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus bestimmte Dinge der Gesellschaft der Lächerlichkeit preisgeben. Aber sie sollen auch glücklich machen wie Schokolade oder Spaghetti mit Tomatensoße, daher nennt er sie nach den 5HAT-Glückshormon Serotonin, “Serotonische Bilder”.

Die Ausstellung “Quattro Stagioni” ist bei freiem Eintritt bis zum 14. Juli von donnerstags bis sonntags zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet.

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