Vortrag „Das Wunder der Verdauung“

ESCHEDE. Der Arzt Martin Straube hält wieder einen Vortrag im Homöopathie-Verein Eschede: Am Dienstag, 21. Mai 2019, 19.30 Uhr, im Hotel Deutsches Haus, Eschede.

Die Verdauungsvorgänge sind in unserem Bewusstsein und auch unterbewusst von einem hohen Stellenwert. Sie sind ja auch existentiell bedeutsam: Leiblich, sozial, psychisch, geistig. Vom Einnehmen der Speisen, gerne in geselligem Rahmen, dem Genuss des Geschmacks, der Bedeutung von Hunger, aber auch Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen, Erbrechen bis hin zu anderen Formen der Ausscheidung, meist nicht „in geselligem Rahmen“, aber alles kulturell normiert, reicht der Verdauungsvorgang und mach seinen Stellenwert auch über die biologische Funktion hinaus deutlich.

Das zeigt sich auch darin, dass viele Redensarten die menschliche Gefühlswelt, Stress- und Problem-Bewältigung mit dem Verdauungsvorgang sprachlich in Verbindung setzen: da muss erst etwas Unvorhergesehenes „verdaut werden“, „daran noch lange herumgekaut“, es „erst geschluckt“ werden, Menschen „fressen alles in sich hinein“, was ihnen dann „schwer im Magen“ liegt und eventuell „sauer aufstößt“, was viele „gründlich satt haben“ und viele mehr.

Weitgehend bekannt ist auch, dass sich andererseits seelische Belastungen auf Verdauungsvorgänge auswirken können. Dieses Bild der Verdauung allein ist schon wunderbar. Das größere Wunder der Verdauung aber liegt vor allem in der Tatsache, dass wir alles, was wir zu uns nehmen, wieder ausscheiden – es rutscht, mehr oder weniger, hindurch – und dabei doch alles das, was der Körper, seine Zellen, Organe, dringend benötigen, „hängen“ bleibt (wenn es denn in den Speisen drin gewesen ist), im intensiven Kontakt mit unseren Häuten den Weg in uns hinein findet.

Mit diesem Wunder beschäftigt sich der Vortrag. Er steht damit im Einklang mit den Zielen des 1. Norddeutschen Vereins für Homöopathie und Lebenspflege e.V. Eschede, den Informationsstand der Zuhörer zu erweitern und ihre Kompetenz in Fragen von Krankheit und Gesundheit zu stärken.

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