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Die letzten der Piripkura in Brasilien

HERMANNSBURG. Mit „PIRIPKURA – Die Suche nach den letzten ihres Volkes“ lädt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) für den 28. Mai um 19 Uhr zu einem Filmabend ins Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus ein. Ein beeindruckender Film über den Überlebenskampf der Indigenen Brasiliens am Beispiel der „Piripkura“ in Zeiten Jair Bolsonaros als Präsident Brasiliens war.

Die letzten beiden Angehörigen der indigenen Ethnie der Piripkura leben im Amazonas-Regenwald in Brasilien. Dieser wird durch unkontrollierte Abholzungen zerstört. Um das Gebiet zu beschützen, muss der Koordinator der Indigenenschutzbehörde FUNAI beweisen, dass diese letzten beiden noch da sind: Denn solange es Pakyî und Tamandua gibt, sichert das auch die Existenz des Waldes, in dem sie leben und der nur durch die Legitimierung als ihre Heimstatt vor Rodung gesichert werden kann. Doch wie lange noch angesichts der Wahl Jair Bolsonaros zum brasilianischen Präsidenten, der sich um das Lebensrecht der noch verbliebenen indigenen Bevölkerung Brasiliens und den Schutz seines Regenwaldes wenig schert? Auch vor diesem Hintergrund spielt der preisgekrönte Dokumentarfilm (OmU. dt.), der ein Licht auf die Tragödien wirft, die der im Amazonasgebiet lebenden indigenen Bevölkerung widerfahren. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit ELM-Referent und Brasilien-Experte Kurt Herrera.

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im Verbund mit 23 Kirchen in 19 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von TheologInnen, Entwicklungsfachkräften und jungen Erwachsenen im Freiwilligendienst zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell.

PR
Foto: Elena Bokelmann/ELM





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