Auch Insekten haben Durst – Wassertränken für Insekten zum Selbermachen

Lüneburger Heide/WENDLAND/CELLE. Bei der derzeitigen Hitze und langanhaltenden Trockenheit finden Insekten immer weniger Stellen, an denen sie trinken können. Wenn kein Teich oder keine Wasserschale in der Nähe ist, kann dies tatsächlich auch zum Problem für Insekten werden.

„Die Suche nach dem kühlen Nass gestaltet sich oft als schwierig, denn nicht jede Wasserstelle bietet Insekten einen geeigneten Landeplatz.“, berichtet Andrea Pohlen, Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland. Die Gefahr des Ertrinkens kann die Insekten an der Wasseraufnahme hindern. Eine einfache Methode um Hummeln, Bienen und Co. schnell, nützlich und vor allem einfach „unter die Flügel zu greifen”, ist das Aufstellen einer Insektentränke. Werden Sie zum „Fluglotsen” und helfen Sie Bienen und Insekten bei der gefahrenlosen „Wasserung”.

Bei der Gestaltung der Tränke sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. In eine flache Schale werden Steine, Schneckenhäuser Kiefernzapfen oder auch bunte Murmeln als Landeplätze gelegt. Dann wird das Gefäß zur Hälfte mit frischem Wasser aufgefüllt, so dass die Bienen das Wasser zwischen den Steinen aufnehmen können. Am besten verteilt man am Rand der Schale noch etwas Moos. Hier können die Tiere auf dem grünen Polster landen und von dort trinken. „Im Idealfall stellt man die Wasserschale an einem halbschattigen oder schattigen Ort dann bleibt das Wasser länger frisch.“, rät Andrea Pohlen. Dennoch sollte es in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden.

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Foto: NABU/Andrea Goike

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