„Rheinmetall entwaffnen“ – Camp und Demonstration in Unterlüß

„Rheinmetall entwaffnen“ – Camp und Demonstration in Unterlüß

28. Juli 2019 Aus Von Celler Presse

UNTERLÜß. Anfang September wird es wie schon im vergangenen Jahr ein Friedenscamp in Unterlüß geben, in dessen Rahmen am Samstag den 7. September 2019 auch eine Demonstration sattfindet. Zur Demonstration am Rheinmetall-Standort rufen fast 100 Initiativen, Organisationen und Parteigliederungen auf, darunter die niedersächsischen Landesverbände der Parteien Bündnis’90/Die Grünen und Die Linke. Unter den Erstunterzeichner sind auch die Ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie, Urgewald e.V. und die Tübinger Informationsstelle Militarisierung, die zuletzt in Studien und Publikationen die Rüstungsexportpolitik des Rüstungskonzerns Rheinmetall Defence kenntnisreich kritisiert haben.

Vorbereitet und organisiert werden Camp und Demonstration wieder von einem Bündnis unterschiedlicher antimilitaristischer und internationalistischer Initiativen. Für das Bündnis erklärt einer der Sprecher Matthias Gerhard: „Wir sehen Deutschlands größten Rüstungskonzern als aktiven Motor in einem zerstörerischen Räderwerk von Ausbeutung, Krieg und Abschottung. Dieses Geschäft mit dem Tod wollen wir sichtbar machen und stören.“

Im Aufruf zur Demonstration wird darauf hingewiesen, dass die deutschen Rüstungskonzerne zuletzt unter Druck gekommen seien, weil eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung Exporte in Krisengebiete ablehne. Rheinmetall umgehe deshalb deutsche Rüstungsexportrichtlinien mit Munitionsproduktionsstätten in Südafrika und Italien. Mit den Aktionen gehe es darum ein Zeichen zu setzen für eine Welt, in der Rüstung, Krieg und Abschottung nicht nötig seien.

Das Camp auf dem Dorfplatz von Unterlüß findet statt in der Zeit vom Sonntag, den 1. September bis Montag, den 9. September. Geplant sind eine Vielfalt von Workshops, Vorträgen und Aktionen, um Perspektiven gegen Rüstungproduktion und -export, Krieg und Militarisierung zu diskutieren und praktisch umzusetzen.

Nähere Informationen gibt es unter https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/

Im Anhang finden Sie den Aufruf zur Demonstration und die Liste der erstunterzeichnenden Initiativen, Organisationen und Parteigliederungen.

Unterstützer*innen des Demo-Aufrufs

Afrin-Plattform Hannover
Antimilitaristische Treffen Villingen-Schwenningen
Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart (AKI)
AStA der HAW Hamburg
Attac Bielefeld
Attac Celle
Attac Halle
Attac Hamburg
Attac Herford
Attac Magdeburg
Attac Nienburg
Attac Oldenburg
Attac Wolfsburg
Blockwar- Gegen Kriegspolitik und Militarisierung in Kassel
Bremer Friedensforum
Bündnis 90 / Die Grünen – Kreisverband Lüneburg
Bündnis90/Die Grünen – Landesverband Niedersachsen
Bürgerinitiative OFFENe HEIDe
Café Rojava (Berlin)
Cenî
COMM e.V.
Die Linke – Celle
Die Linke – Niedersachsen
Die Linke.SDS
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) – Bundesverband
DFG-VK Hannover-Braunschweig
DFG-VK Köln
DFG-VK, Landesverband Niedersachsen-Bremen
DKP Niedersachsen
DKP-Oldenburg
Ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
FED-DEM – Föderation der Gemeinschaften Kurdistans in Norddeutschland
Feministische Kampagne „Gemeinsam kämpfen“
FemRiseUp
Flüchtlingsrat Hamburg
Flüchtlingsrat Niedersachsen
Frauenrat Berçem Cilo Salzgitter
Frauenrat Dest Dan (Berlin)
Frauenkommune Zozan Cudi Braunschweig
Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung
Friedensbüro Hannover e. V.
Friedensforum Lahr
Friedensrat Markgräflerland
Gewerkschaftliche Initiative für aktive Friedenspolitik und Militär- und Rüstungskonversion in Niedersachsen
Hamburger Bündnis Bildung ohne Bundeswehr – BoB
Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e. V.
Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte
Hände weg vom Wedding (Stadtteilinitiative)
HCÊ – Bündnis der Êzîdischen Jugend e. V.
HDK-Avrupa/ Almanya (Demokratischer Kongress der Völker Eutopa/Deutschlad)
IMI – Informationsstelle Militarisierung
Infoladen Roter Strumpf Oldenburg
Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark eV
Initiative Kurdistan – Solidarität Stuttgart
Initiative „Stoppt die Panzerfabrik für Erdogan – Rheinmetall entrüsten“
Internationale Sozialistische Organisation
Interventionistische Linke
JunepA
JXK – Verband studierender Frauen aus Kurdistan
Kampagne gegen Tierfabriken
Kampagne Riseup4Rojava – Smash Turkish Fascism
Kampagne TATORT Kurdistan
Komitee für Grundrechte und Demokratie
Kurdische Frauenrat Ronahî Hannover
Kurdische Frauenrat Rojbin Hamburg
Kurdistan Solidaritätskomitee Freiburg
KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V.
LabourNet Germany
Land in Sicht – Transition (LIST), Celle
Linksjugend [’solid]
MC Kuhle Wampe Göttingen
MC KuhleWampe Wildwuchs (Kassel)
Naturfreundejugend NRW
NaturwissenschaftlerInnen-Initiative – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V. (NatWiss)
NAV-DEM Hannover
NAV-YÊK – Zentralverband der Êzîdischen Vereine e. V.
NoWar Berlin
Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart (OTKM)
Oldenburger Friedensbündnis
Perspektive Rojava – Solidaritätskomitee Münster
Plumpe – Weddinger Kiezzeitung
RABE
Radikale Linke Berlin
Ratsfraktion Die Linke/BSG, Celle
Re:volt magazine
Revolutionäre Aktion Stuttgart
Revolutionäre Perspektive Berlin
Rheinmetall entwaffnen RheinMain
Sachbearbeitungsstelle „Zivilklausel“ vom AStA der Leibniz Uni Hannover
Seebrücke Braunschweig
Seebrücke Hannover
SJ-Die Falken KV Braunschweig
SMJÊ – Dachverband der Êzîdischen Frauenräte e. V.
Solinet Hannover
Sozialistisch-demokratischen Studierendenverbandes SDS
Sozialistische Jugend – Die Falken Braunschweig
Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e. V.
TCŞ – Tevgera Ciwanên Şoreşger – Revolutionäre Jugendbewegung
Unrast Verlagskollektiv, Münster
Urgewald e.V.
Verein Städtefreundschaft Oldenburg-Efrîn
VVN/BdA – Kreisvereinigung Celle
VVN/BdA – Landesvereinigung Niedersachsen
VVN/BdA – Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen
VVN-BdA- Lüneburg
YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan

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