Studieren fern der Heimat: FIT begrüßt zum Wintersemester 2019/2020 neue Studierende aus 15 Ländern

HERMANNSBURG. Rektor Professor Dr. Wilhelm Richebächer und das Team der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) begrüßten zum Auftakt der Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/2020 am 21.10.2019 insgesamt 30 neue Studierende aus 15 Ländern. Sie kommen aus Äthiopien, Bangladesch, China, Deutschland, Georgien, Ghana, Indien, Iran, Kenia, Korea, Nepal, Nigeria, Weißrussland und den USA zum Studium in die Südheide.

Vom 15.10. bis 20.10 2019 haben die Neuankömmlinge in einem abwechslungsreichen Programm den Campus und das Team der FIT sowie – einschließlich eines Empfangs beim Bürgermeister der Gemeinde Südheide, Axel Flader – den Ort Hermannsburg kennengelernt. Sie wurden über ihre Studienprogramme informiert, unternahmen eine Exkursion nach Hannover sowie eine Wanderung in der Heide und wurden in Gottesdienste in die hiesigen Kirchengemeinden begleitet.

Auf einem “Abend der Begegnung“ revanchierten sich die neuen Studierenden für den herzlichen Empfang, indem sie in verschiedenen Präsentationen sich und ihr Heimatland mit seinen kulturellen Besonderheiten vorstellten. Das kurzweilige Programm reichte von einem indischen Gedicht, Bildpräsentationen und gesungenen Liedern aus Korea, Indien, Weißrussland, Äthiopien, Ägypten und Ghana bis hin zu einer chinesischen Teezeremonie, einem nepalesischen Tanz und dem Servieren von kulinarischen Köstlichkeiten aus Äthiopien und Deutschland. Das Publikum war von der Kreativität der Mitwirkenden und von den zum Teil sehr berührenden Beiträgen begeistert!

Am Ende der Orientierungswoche zog ein Studierender aus Indien ein erstes Fazit: „Es ist mir schwergefallen, für das Studium meine Familie zu verlassen, aber nach einer Woche auf dem FIT Campus habe ich in der Wohngemeinschaft mit meinen Mitstudierenden schon so etwas wie eine Ersatz-Familie gefunden, die mir die Trennung von Frau und Kindern leichter macht.“ Auch das macht ein Studium an der FIT aus!

Vor den Studierenden liegen nun herausfordernde, spannende Jahre akademischer Ausbildung, für die Rektor Richebächer ihnen folgendes mit auf den Weg gab: „Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für eine Ausbildung in der interkulturellen Theologie entschieden haben und in einen Beruf hineingehen wollen, der ganz praktisch Menschen hilft, Hass, Ausgrenzung und Respektlosigkeit zu überwinden. Auf der Grundlage unseres Glaubens und im Reichtum der verschiedenen geistlichen Traditionen, die Sie alle mitbringen, kann hier in Deutschland wie an vielen anderen Orten der Gewalt und den Kriegen zwischen den Weltanschauungen und Religionen, aber auch dem Krieg unersättlicher Menschen gegen die Schöpfung vorgebeugt werden.“

PR
Foto: Dorothea Müller

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