DRK-Wathlingen bezieht neues Domizil – Vis-à-vis von 4-G in die Zukunft

WATHLINGEN. Besser kann ein Standort in Wathlingen kaum sein – dort, wo sich mittlerweile das soziale Leben der Samtgemeinde abspielt, ist nun auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beheimatet. „Der Ortsverein Wathlingen ist etwas Besonderes, schon ein halbes Jahrhundert lang gehört er zu uns, blickt auf eine gute Tradition zurück. Und nun sind wir froh, dass er eigene Räumlichkeiten beziehen kann“, sagte Bürgermeister Torsten Harms anlässlich der offiziellen Eröffnung des neuen Domizils in eigener Trägerschaft und in direkter Nachbarschaft des 4-Generationen-Parks am Reformationstag.

Prominentester Gast war sicherlich der Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann, der sich neben Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube, Vertretern der Feuerwehr und anderer DRK-Ortsvereine einfand, um der Schlüsselübergabe beizuwohnen. Mit dem Bereitschaftsleiter des Landesverbandes Niedersachsen, Torsten Röder, sowie Helga Farr und Ulrich Kaiser als Repräsentanten des Kreisverbandes war auch das DRK prominent besetzt. Ulrich Kaiser wandte sich zunächst in seiner Funktion als stellvertretender Landrat an die Gäste: „Der Landkreis ist kooperativ mit im Boot, den neuen Standort mit Leben zu füllen“, betonte er, bevor er den Ortsverein als hochmotiviert und engagiert würdigte. In seiner Eigenschaft als Präsident des Kreisverbandes überbrachte er Grußworte und wies darauf hin, dass die Zeiten für Ortsvereine unruhig seien, „wir haben Schwierigkeiten, das ehrenamtliche Engagement auszufüllen“, führte er in seiner Doppelfunktion als stellvertretender Landrat und Präsident aus.

Wie man ein Ehrenamt mit innerer Überzeugung und Spaß an der Sache ausübt, lebt die Vorsitzende des Ortsvereins der Samtgemeinde Wathlingen, Doris Röder, vor. Die Freude über die „eigenen vier Wände“ war ihr deutlich anzumerken, als sie sich an die Besucher wandte: „Die Bedingungen, für unsere Mitmenschen da zu sein, haben sich deutlich verbessert. Wir wünschen uns eine gute Zukunft für unseren Ortsverein.“ Bisher standen den rund 300 Mitgliedern, von denen Röder 25 als harten Kern bezeichnet, keine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung. So lange wie es die Förderschule in Wathlingen gab, fanden dort Zusammenkünfte und Veranstaltungen statt. Als der Landkreis die Einrichtung auflöste, wurde die Situation schwierig aufgrund der Komplett-Beanspruchung als Ganztagskindergarten. Ein Glücksfall für die engagierten Rotkreuzler, dass der Flächennutzungsplan der Gemeinde die Ursprungsbestimmung des Containers verhinderte. Schnell kam man auf die Idee, den weißen Flachdachwürfel zu ertüchtigen und dem Roten Kreuz zur Verfügung zu stellen. „Wohlfahrt, Soziales und Bevölkerungsschutz werden weiter ausgebaut“, gibt Doris Röder einen Vorgeschmack auf das Programm und ergänzt: „Unsere Arbeit fängt jetzt erst richtig an!“

Anke Schlicht
Fotos: Anke Schlicht, DRK-Kreisverband Celle e. V.

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