VdK: „Schluss mit der Benachteiligung von Frauen“

NIEDERSACHSEN. Zur Landesfrauenkonferenz des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen trafen sich die Frauenvertreterinnen aus den Kreisverbänden in Bremen. Landesverbandsfrauenvertreterin Gunda Menkens hatte eingeladen zum Austausch über die frauenpolitische Arbeit im Verband.

Die Landesverbandsfrauenvertreterin Gunda Menkens (links) traf sich mit den VdK-Kreisfrauen, dem Landesverbandsvorsitzenden Friedrich Stubbe und Bremens Kreisvorsitzendem Peter Augustin (Mitte).

Menkens mahnte die nach wie vor andauernde Benachteiligung von Frauen in der heutigen Gesellschaft an: „Frauen können oft nicht ausreichend fürs Alter vorsorgen, weil sie in schlecht bezahlten Jobs arbeiten, geringfügig beschäftigt sind oder ihre Erwerbstätigkeit für Kindererziehung und die Pflege Angehöriger unterbrechen. Deshalb ist Altersarmut häufig weiblich, allein in Niedersachsen beziehen 16 Prozent mehr Frauen als Männer Grundsicherung im Alter. Sie sind arm trotz eines Lebens voller Arbeit – diese Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben muss ein Ende haben!“ Dafür sollten sich auch die Frauen im VdK stark machen, appellierte die Landesverbandsfrauenvertreterin.

Die ehrenamtliche Equal-Pay-Beraterin Ingrid Janßen hielt einen Impulsvortrag über die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen, deren Ursachen und die Folgen: Fast 50 Prozent betrage die durchschnittliche Rentenlücke zwischen Männern und Frauen derzeit. „Angesichts solcher Zahlen sollten die Alarmglocken läuten! Frauen müssen eine gerechte Bezahlung einfordern und sich schon früh um ihre künftige Altersvorsorge kümmern. Wir können jungen Frauen dafür Mut machen“, waren sich die Teilnehmerinnen der Landesfrauenkonferenz einig. Hierzu müsse aber vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, um eine Abhängigkeit der Frauen vom Partner oder dem Staat zu beenden.

Die VdK-Frauen wollen sich künftig für mehr Gerechtigkeit einsetzen und die Forderung „Lohnlücke zwischen Männern und Frauen schließen“ konsequent verfolgen.

PR
Foto: ©VdK

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