SPD zur Nutzung der Gotischen Halle: Mehr Transparenz, mehr Einbeziehung, mehr Vertrauen!

CELLE. „Die Spekulationen und die daraus resultierenden Irritationen bezüglich der angeblichen Umnutzungsabsichten der Gotischen Halle im Celler Schloss veranlassen meine Fraktion diesen Antrag zu stellen“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Patrick Brammer. „Eine derartig öffentlich schädliche Diskussion muss zukünftig ausgeschlossen werden.“

Die Celler SPD-Fraktion beantragt deshalb, dass der Rat der Stadt Celle bei zukünftigen wichtigen baulichen Veränderungsprozessen im Celler Schloss in Zukunft bereits im Vorfeld enger einbezogen wird.

Somit fordert die SPD-Fraktion in dem Antrag: „Der Rat der Stadt Celle stellt in diesem Zusammenhang fest, dass Nutzungsänderungen im Bereich der Gotischen Halle nicht vorgenommen werden, so dass die diese auch weiterhin als einzigartige Ausstellungsfläche für die Stadt, für ihre Besucherinnen und Besucher sowie für ihre Bürgerinnen und Bürger erhalten bleibt.“

„Die Gotische Halle ist in ihrer einmaligen architektonischen Konstruktion selbst ein Kunstwerk und muss in der jetzigen Form erhalten und geschützt bleiben“, so der kulturpolitische Sprecher der Celler SPD-Ratsfraktion Joachim Schulze.

Die Celler Sozialdemokratie fordert insbesondere bei den jetzt aktuellen Planungen, dass zukünftig über diesen Bereich regelmäßig und zeitnah im Verwaltungsausschuss informiert wird. Ebenfalls einbezogen und frühzeitig informiert werden sollen diejenigen, die diese Halle mit Leben füllen, den Celler Kunstschaffenden (BBK, Kunstverein Celle u.a.).

„Durch offensichtliche Kommunikationsdefizite der Verwaltung und der Ausschussspitze, ist leider eine völlig unnötige Diskussion um die Existenz dieser einmaligen  Gotischen Halle entfacht worden. Dieses Juwel Celler kultureller Infrastruktur darf nicht ohne Not beschädigt oder belastet werden“, so Joachim Schulze. Der Fraktionsvorsitzende Patrick Brammer ergänzt: „Da es im Kulturausschuss durch die Verwaltung keine verwertbaren Informationen oder Aussagen zum Projekt gab, ist auch klar festzustellen, dass wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wissen, dass die Stadt Celle nicht Eigentümerin des Schlosses ist. Dennoch erwartet die Celler Rats-SPD, dass die Stadt Celle als Heimatstandort des Schlosses über bauliche Veränderungen durch das Land Niedersachsen frühzeitig informiert wird  und diese Informationen an den Rat auch weiter gegeben werden. Nur durch diese vertrauensvolle Zusammenarbeit können wir alle miteinander den Kultusstandort Celle stärken“, so Brammer abschließend.

PR

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