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Volkstrauertag in Munster in Zeiten der CORONA-Einschränkungen – Digitale Haus- und Straßensammlung

MUNSTER. „Wir machen das, was machbar ist, im Rahmen des Verantwortbaren!“, so der Standortälteste Munster, Brigadegeneral Ullrich Spannuth, in der Vorbereitung des Volkstrauertags sowohl am Standort Munster wie auch in der Stadt im Corona-Jahr 2020. In einem gemeinsamen Pressegespräch mit Munsters Bürgermeisterin Christina Fleckenstein ging General Spannuth sowohl auf die Durchführung des Volkstrauertages unter Corona-Einschränkungen als auch auf die diesjährige Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ein.

„Der Volkstrauertag hat für uns einen ganz besonderen Stellenwert, denn wir dürfen das gemeinsame Gedenken auch in Corona-Zeiten nicht in den Hintergrund geraten lassen“, so der General. Dies unterstrich auch Bürgermeisterin Fleckenstein, die darüber hinaus betonte, wie wichtig eigentlich der gesellschaftliche Austausch der Generationen am Volkstrauertag sein. „Die generationsübergreifenden Gespräche sind immer ein wichtiges Element dieser Feierlichkeiten. Doch das wird in diesem Corona-Jahr leider nicht möglich sein“, sagte die Bürgermeisterin, die ausführte, dass der diesjährige Volkstrauertag auf dem Waldfriedhof in Munster aufgrund der Einschränkungen nicht durchgeführt werden kann. „Wir bedauern dies sehr, aber wir müssen den Gegebenheiten Rechnung tragen und können aus diesem Grund den Volkstrauertag nicht durchführen!“

Digitale Haus- und Straßensammlung

Die traditionell vor dem Volkstrauertag stattfindende Haus- und Straßensammlung wird in diesem Jahr nur digital durchgeführt. Es werden keine Soldatinnen und Soldaten von Haus zu Haus gehen oder in der Munsteraner Innenstadt stehen. Stattdessen wird es auf der Homepage der Stadt Munster einen Hinweis mit der entsprechenden Bankverbindung geben. Dieses Konto wird jedoch nur bis zum 30. November 2020 eingerichtet bleiben. „Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Spendenmöglichkeit genutzt werden würde. Anders ist es in diesem Jahr leider nicht möglich“, so der gemeinsame Appell von Bürgermeisterin Fleckenstein und Brigadegeneral Spannuth an die Bürgerinnen und Bürger. Doch aufgeschoben sei nicht aufgehoben – so werde die eigentliche Sammlung im gewohnten Rahmen durchgeführt, sobald dies die Lage zulasse.

Paul Hicks





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