Anzeige

Außerordentliche Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Niedersachsen in Celle

CELLE. Der Landesverband der Lebenshilfe führte am Samstag, den 10.07.2021 eine außerordentliche Mitgliederversammlung in der Lebenshilfe Celle durch. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Franz Haverkamp, dankte dem Celler Lebenshilfegeschäftsführer Dr. Clemens M. Kasper, dass er unbürokratisch die Sporthalle zur Verfügung gestellt hat, die unter allen Lebenshilfen in Niedersachsen tatsächlich den coronabedingten Anforderungen entsprach.

Arved von Moller (links), Vorsitzender des Lebenshilfe Celle e. V., erhielt im März 2021 das Bundesverdienstkreuz am Bande bekommt als Dank von Franz Haverkamp (rechts), Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands der Lebenshilfe Niedersachsen, Blumen überreicht.

Geschäftsführer Dr. Clemens M. Kasper begrüßte die etwa 50 niedersächsischen Mitgliedsorganisationen in der augenzwinkernd genannten 3-G-Halle (für Getestete, Genesene und Geimpfte). Er freue sich, dass der Landesverband im Jahr des 60-jährigen Jubiläums der Lebenshilfe Celle seine außerordentliche Verbandstagung an diesem Ort durchführte; somit könne doch noch Feierstimmung aufkommen, nachdem alle Jubiläumsveranstaltungen bisher abgesagt werden mussten. Die Lebenshilfe Celle ist noch über ein Jahr älter als der 1962 gegründete Landesverband. Haverkamp nutzte den Termin, um insbesondere dem Vorsitzenden der Lebenshilfe Celle, Arved von Moller, zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jubiläumsjahr zu gratulieren und überreichte ihm einen Blumenstrauß in der Farbe Blau der Lebenshilfe.

Einstimmig votierten die Mitglieder der Lebenshilfe Niedersachsen sodann für eine Stärkung der Position der Selbstvertreter*innen (Werkstatträte und Bewohnervertretungen) im Verband. „Es ist gut, wenn die Rechte von uns gestärkt werden und wir mehr mitbestimmen können“, sagt das Vorstandsmitglied Monika Blaszynski. Frank Franke, ebenfalls Vorstandsmitglied, ergänzt: „Ich finde gut, dass nun Menschen mit Beeinträchtigungen direkt in den Fachausschüssen und Expertengruppen mitarbeiten. So können wir auch gegenüber Angehörigen besser Sprachrohr sein für andere Menschen mit Beeinträchtigungen.“

Menschen mit Beeinträchtigung waren schon bisher in die Arbeit der Lebenshilfe Niedersachsen stark eingebunden. Seit Jahrzehnten organisieren sie ihre Arbeit in Ausschüssen. Diese werden nun in Beiräte umbenannt. Sie können Personen für die Wahl in den Landesvorstand der Mitgliederversammlung vorschlagen. Außerdem haben sie das Recht, Themen in den Vorstand einzubringen. In den Fachausschüssen und den neuen Expert*innengruppen wirken sie direkt mit.

PR
Foto: Lebenshilfe Celle






Anzeige


Anzeige