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Äußerst knappe Bestände bei Blutkonserven – Blutspende jetzt mit 3G und FFP2-Masken

Landkreis CELLE. Adventliche Stimmung kommt bei Peter Friedsch, Gebietsreferent beim DRK-Blutspendedienst NSTOB nicht auf: „Aktuell sind die Blutreserven fast aufgebraucht und auf einem ungekannten Tiefstand!“ So ist ein Großteil der Blutgruppean gearde einmal für einen Tag verfügbar. „In der Krebstherapie und in der Notfallversorgung werden Blutpräparate aber auch jetzt dringend benötigt.“ Mit Blick auf die zahlreichen Feiertage am Monatsende sei die aktuell geringe Spendebereitschaft sehr problematisch, so Friedsch.

3G-Regelung bundesweit

Für den DRK-Blutspendedienst hat die Sicherheit im Rahmen der Blutspende dabei oberste Priorität. Eine tragende Säule ist der Schutz von Spenderinnen und Spendern auf den Terminen, ohne deren freiwilliges Engagement viele Mitmenschen keine Überlebenschance hätten.

Aufgrund der bundesweit rasant ansteigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) sowie der damit verbundenen Hospitalisierungsrate, werden die DRK-Blutspendedienste ihre bisherigen, erfolgreichen Sicherheitskonzepte noch weiter verstärken. Daher gilt auf allen vom DRK-Blutspendedienst NSTOB durchgeführten Blutspendeterminen eine 3G-Regelung. Zutritt erhalten ausschließlich Menschen, die den Status geimpft, genesen oder getestet (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Um Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vor Ort zu vermeiden, kann der erforderliche Antigen-Schnelltest oder PCR-Test nicht unmittelbar vor den Spendelokalen oder auf den Spendeterminen erfolgen.

Die Dezember-Blutspendetermine im Landkreis Celle:

Auch in den kommenden Monaten wird es nach der Blutspende keinen Blutspende-Imbiss vor Ort geben. Je nach Situation vor Ort gibt es einen Imbiss „to go“, Lunchpakete oder Einkaufsgutscheine plus einer kleinen Stärkung. Hierfür bitten die ausrichtenden DRK-Ortsvereine um Verständnis.

Allgemeine Informationen zur Blutspende

Blutspender sind „Lebensretter“. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Erstspender sollten nicht älter als 59 sein, Mehrfachspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienst NSTOB bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73. Geburtstag) spenden. Frauen können 4-mal, Männer sogar 6-mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren gelben oder digitalen Unfallhilfe- und Blutspenderpass sowie einen amtlichen Lichtbildausweis.

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