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Kunst und Bühne setzt neue Akzente und Maßstäbe im Sanitärbereich

CELLE. Mit der neuen Sanitäranlage setzt Kunst und Bühne einen klaren Akzent. Die Toiletten in Veranstaltungsbetrieben werden häufig genutzt und waren veraltet oder nicht besonders ansehnlich, weil abgenutzt. Wer jetzt Kunst und Bühne besucht, wird angenehm überrascht sein wegen der Moderne und Großzügigkeit im Toilettenraum. Die helle Wandgestaltung und die neuen hellen Fliesen erweitern den Raum. Mit großen Spiegeln wirken die Räume optisch um ein Vielfaches größer. Die Verwinkelungen sind weggeschafft, auch die Verschiebung einer Wand vergrößert den Raum. Klare Linienführungen bieten Orientierung für das Auge. Die Toiletten und Pissoirs sind auf dem neuesten Stand. Ganz praktisch ist die neue Lichtanlage. Denn durch Bewegung in den Räumen wird das Licht aktiviert.

Knapp über 50.000€ hat die Renovierung der Sanitäranlagen und der Lüftungsanlage gekostet. Die Lüftungsanlage diene in erster Linie der Abluft, die frische Zuluft komme durch den Altbau von überall hinein, sagte Kassenwart Mathias Pauls. Nach einem Jahr Vorlaufzeit habe der Verein dieses Corona-Projekt umsetzen können. In den Sommerferien haben insgesamt 6 Gewerke wie Heizung, Fliesenleger, Sanitär, Maler, Glaser sowie Tischler die Sanitäranlagen ins neue Jahrzehnt geholt. Vor dem Restart in der Kulturbranche hat die Firma Mobil Clean die Lüftungsanlage innerhalb eines Tages eingebaut. Birgit Krüger von der Sparkasse hat sich sehr darüber gefreut, dass nur lokale Gewerke hier tätig gewesen. Denn dies entspreche dem Gen der Sparkasse Celle – Gifhorn – Wolfsburg, die zu einem wesentlichen Teil diese Baumaßnahmen ermöglicht hat. Aber auch die RWLE Möller Stiftung habe sich maßgeblich daran beteiligt. Der Lüneburgische Landesverband hat die landesweiten Mittel aus der Förderung „Niedersächsisches Investitionsprogramm für Kultureinrichtungen“ bereitgestellt.

Die enorme Leistung in Sachen Koordination der Gewerke von dem Architekturbüro Krüger Consult hat den Bauprozess so zügig ablaufen lassen. Die Koordinierung der baulichen Unternehmen ist eine echte Herausforderung gewesen. Schließlich mussten nicht nur 6 Gewerke koordiniert werden, sondern insgesamt 8 handwerkliche, heimische Betriebe in ihrem reibungslosen Ablauf strukturiert werden. Für die sanitären Anlagen haben sich die Sanitärfirmen Klappert und Kohnert aus Celle eingesetzt. Weitere Unternehmen waren: Gil Glasbau aus Lehrte sowie aus Celle: Fliesenleger Dirk Beeck, Kallert Elektrotechnik, Maler Schröder, Handwerk aus einer Hand. Erstaunlich sei es zudem, dass die Gewerke keine Lieferengpässe hatten, so Manuela Mast, Koordinatorin Öffentlichkeitsarbeit. Denn von anderen wisse sie, dass sie häufig zwar willige Handwerker hatten, denen aber das Material fehle. So sei das Projekt Kunst und Bühne noch einmal gut davongekommen.  

Gabriele Steffens, neue 1. Vorsitzende, bedankte sich bei den großzügigen Unterstützern und freute sich über die neuen Sanitäranlagen: „Nun können Gäste in einem sauberen, gepflegten Sanitärbereich sich wohlfühlen. Um noch mehr Wohlfühlflair entstehen zu lassen, wird der Verein Veranstaltungsfotografien in einer Petersburger Hängung den Raum nun auch lebendig gestalten. Besucher können also gespannt sein, da wird sich noch einiges tun!“ Der Vermieter Günter Krüger freute sich über das starke Engagement des Vereins: „Gerade in den letzten Jahren hat die Stadt Celle kaum noch etwas für diesen Kultort übriggehabt. Es wurde eher verwaltet anstelle belebt. Jetzt durch den Verein findet endlich wieder Leben in Kunst und Bühne statt und es bereitet mir persönlich eine große Freude, den Verein darin zu unterstützen.“

Redaktion
Celler Presse






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