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Waldpflege im Eyssel – Niedersächsisches Forstamt Unterlüß erntet Nadelholz und pflegt den Wald

UNTERLÜß. In der Revierförsterei Ringelah werden voraussichtlich ab dem 6. Dezember Waldpflegearbeiten mithilfe einer Holzerntemaschine beginnen. Ein besonderer Schwerpunkt der forstlichen Maßnahmen liegt dabei im Forstort Eyssel, der südlich des Allerkanals zwischen Gifhorn und Isenbüttel liegt und gerne von Wanderern, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Naturliebhabern aufgesucht wird.

Florian Roffka, Revierleiter der Försterei Ringelah erläutert: „Auch wenn der Eyssel täglich von vielen Menschen zur Erholung genutzt wird, müssen von Zeit zu Zeit Pflege- und Holzerntearbeiten durchgeführt werden. Durch die gezielte Entnahme einzelner Bäume oder Baumgruppen werden sowohl die Vitalität der verbleibenden Bäume, aber auch die Mischung und Struktur des Waldes gefördert. Es werden überwiegend Nadelbäume und instabile Bäume entlang der Wege entnommen. Gleichzeitig werden einige Flächen stärker aufgelichtet. Dort werden bereits in der nächsten Pflanzsaison junge Bäume auf die dann aufgelichteten Flächen gepflanzt. Auf diese Weise soll der Kiefernwald langsam in einen klima- und standortangepassten Mischwald mit hohem Eichenanteil umgewandelt werden. Wir bitten die Waldbesucher deshalb um Verständnis, wenn auch im stadtnahen Bereich Motorsägen und Forstmaschinen im Einsatz sind. Voraussichtlich werden die Arbeiten noch im Dezember abgeschlossen sein“.

Der Einsatz wird vor Ort von Helmut Wiedenroth, Mitarbeiter des Forstamt Unterlüß, geleitet. Ihm ist es besonders wichtig, die anstehenden Holzerntearbeiten mit den Naturschutzaspekten, den Freizeitinteressen der Bevölkerung und den Nutzungsbelangen in Einklang zu bringen: „Ich werde jeweils angepasst an den Fortgang der Arbeiten für die gesperrten Wege Umleitungen ausweisen, sodass fortwährend der Besuch des Waldes möglich bleibt.“

Das Forstamt Unterlüß lässt die Pflege- und Holzerntearbeiten nach Maßgabe des LÖWE Programms in Übereinstimmung mit der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes durchführen. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich vorübergehende Schäden an einzelnen Wegen leider nicht vollständig verhindern lassen, die bei geeigneter Witterung aber schnellstmöglich wieder beseitigt werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Wald auf einige Waldbesucher zeitweilig unordentlich wirken, weil Kronenholz und einige Bäume im Wald liegen bleiben und den ökologisch wertvollen Totholzanteil erhöhen. Dadurch wird der Nährstoffkreislauf erhalten und die Bildung von Humus gefördert.

Das Forstamt Unterlüß bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr.

PR

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