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GeoEnergy Celle e.V. erweitert Kompetenzprofil durch neues Mitglied

CELLE. Mit seinen mehr als 50 Mitgliedern hat das Netzwerk GeoEnergy Celle bereits zahlreiche namhafte nationale und internationale Unternehmen und Organisationen im Verbund. Mit diesem geballten Know-how werden aktuell mehrere Geothermie-Projekte in ganz Niedersachsen angegangen und der Wirtschafts- und Forschungsstandort Celle gestärkt.

v.l.n.r.: Thor Növig (Vorstandsvorsitzender GeoEnergy Celle), Bernd Holdmann (Geschäftsführer RKM-Arens Anlagenbau GmbH), Wolfgang Genannt (Mitglied des Vorstands GeoEnergy Celle) und Jörg Grünhagen (Öffentlichkeitsarbeit RKM-Arens Anlagenbau GmbH)

Ein erfolgreicher Schritt in der Erweiterung seines Kompetenzprofils bei der Umsetzung von Geothermie-Projekten gelang GeoEnergy Celle durch die Gewinnung von RKM-Arens Anlagenbau GmbH als neues Mitglied. Das Unternehmen aus Munster bringt mit seinen Niederlassungen in Deutschland und Europa Erfahrung im obertägigen Anlagenbau ein. GeoEnergy Celle ergänzt hierdurch sein Kompetenzprofil, welches bisher hauptsächlich bei der untertägigen Erschließung der Erdwärme lag.

RKM-Arens Anlagenbau ist bereits europaweit am Bau von mehreren Geothermie-Anlagen beteiligt. Als mittelständisches Unternehmen des industriellen Anlagenbaus übernimmt es bei Projekten die Planung, das Engineering, den Kessel- und Rohrleitungsbau sowie den Kraftwerksservice. „Die Mitgliedschaft und der Austausch im GeoEnergy Celle e.V. ist für uns ein guter Schritt in der Firmenentwicklung“, so der Geschäftsführer Bernd Holdmann. „Die Kontakte und der Austausch mit den Mitgliedern dieses Celler Kompetenzzentrums von internationaler Bedeutung werden wir nutzen, um gemeinsam weitere Geothermie-Projekte zum Klimaschutz und der Energiegewinnung voranzutreiben“.

Förderer der Geothermie in Niedersachsen

Auch der GeoEnergy Celle e.V. sieht den Mehrwert durch den weiteren Ausbau des Erfahrungsprofils ebenso wie in der Zusammenarbeit mit verschiedenen öffentlichen Organisationen wie Bundes- und Landesämter oder Hochschulen. In verschiedenen Arbeitsgremien werden Maßnahmen erarbeitet, die eine Energiewende in Deutschland unterstützen. „Ein Baustein hierfür könnte auch die Nachnutzung von stillgelegten Öl- und Gasbohrungen für die Geothermie sein“, erklärt Thor Növig, Vorstandsvorsitzender im GeoEnergy Celle e.V. „Mit Gutachten und Beiträgen zum Beispiel für ein Projekt in Munster zeigen wir Wege auf, wie dies technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist“. GeoEnergy Celle e.V. Vorstandsmitglied Wolfgang Genannt ergänzt: „Mit den internationalen Erfahrungen und der Expertise der Mitglieder steht unser Verbund mittlerweile als das Sprachrohr für die Geothermie in Niedersachsen“.

Bedeutung für die Energiewende

Was der Ausbau der Nutzung von Geothermie in Deutschlang bedeutet, zeigt der erst kürzlich festgezurrte Koalitionsvertrag auf: Mit dem Papier hat die neu gewählte Bundesregierung die Weichen für eine neue Energiewende gestellt. Ein wesentliches Element dabei ist der vorgezogene Kohleausstieg bereits bis zum Jahr 2030. Kern des rot-grün-liberalen Wirtschaftsmodells ist der Umstieg von den fossilen Energieträgern in erneuerbare Energien. „Da mehr als 50% des Energiebedarfs für die Wärmeerzeugung genutzt wird, bietet die Geothermie beste Voraussetzungen, die Erreichung der Ziele zu unterstützen“, erläutert Thor Növig. Bis 2030 soll die Hälfte der Wärme klimaneutral erzeugt werden. Zudem sollen die energetischen Standards bei Neubauten über das Gebäudeenergiegesetz deutlich erhöht und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Die Regierungsparteien wollen sich außerdem für eine flächendeckende kommunale Wärmeplanung und den Ausbau der Wärmenetze einsetzen. „Wir machen es zu unserer gemeinsamen Mission, den Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch zu beschleunigen und alle Hürden und Hemmnisse aus dem Weg zu räumen“, lautet es dazu im Koalitionsvertrag.
Geothermie erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit und der ökologischen Qualität und birgt auch aus Sicht des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung große Vorteile.

Der GeoEnergy Celle e.V. wurde 2010 von der Stadt Celle und 10 Celler Unternehmen zur effizienten Erschließung und Nutzung der Energieträger Erdöl, Erdgas und Erdwärme gegründet. Das Netzwerk soll durch Kooperationen Wachstumsimpulse für die Wirtschaft schaffen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit fördern. Heute sind mehr als 50 Mitglieder mit verschiedenen Kernkompetenzen im GeoEnergy Celle e.V. vertreten.

PR
Foto: GeoEnergy Celle e.V.






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