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Demo gegen „braunes“ Erntefest vorm NPD-Zentrum in Eschede – Samstag, 24. September 2022, 14.00 Uhr – Treffpunkt ist der Bahnhof in Eschede

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB Kreisverband Celle) und das Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus rufen zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus auf. Sie soll am Samstag, dem 24. September 2022, um 14.00 Uhr, am Bahnhof in Eschede beginnen. Der Demonstrationszug führt zum NPD-Zentrum in Eschede, wo Rechtsextreme ihr „Erntefest“ feiern. Die extreme Rechte bezeichnet dieses Fest als „Brauchtumsfeier“. Ihr eigentliches Ziel ist es aber auf diesem Treffen der norddeutschen Neonazi-Szene, Kontakte zu pflegen, Termine abzusprechen und neue Aktionen vorzubereiten. Somit ist diese „Brauchtumsfeier“ nach Ansicht von DGB und Netzwerk Südheide alles andere als harmlos.

Das „Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus“ ist ein regionaler Zusammenschluss von mehreren Initiativen gegen Rechtsextremismus aus Celle, Eschede, Hermannsburg, Faßberg und Munster. Das Netzwerk wurde 2009 gegründet. Immer wenn Rechtsextreme auf dem NPD-Hof in Eschede zusammenkommen, protestiert das Netzwerk gegen diese Treffen, vor allem gegen die menschenverachtende Ideologie, die dort verbreitet wird. Leiter der Demonstration gegen das rechtsextreme Erntefest ist Dr. Matthias Richter-Steinke (DGB-Regionsgeschäftsführer).

Die Demonstrationen gegen die Treffen auf dem NPD-Hof werden von einer politisch breit aufgestellten, vielfältigen, aber entschlossenen Allianz getragen. Zu diesem breiten Spektrum gehören Gewerkschafter und Kirchenleute, Angehörige verschiedenster Parteien, Initiativgruppen gegen Rechtsextremismus, auch „Omas gegen Rechts“ und Leute aus dem „Bunten Haus“ Celle. Somit repräsentieren die Demonstrationen in Eschede eine große Spannweite der Gesellschaft, sagt Wilfried Manneke, Sprecher des Netzwerkes Südheide gegen Rechtsextremismus. „Die Behauptung, gegen Rechtsextreme demonstrieren ja nur Linke, ist reine NPD-Propaganda. Die NPD versucht mit diesem Argument darüber hinwegzutäuschen, dass die überwiegende Mehrheit unserer Gesellschaft rechtsextremes Gedankengut entschieden ablehnt.“

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Flyer Quelle: Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus, Celle
Foto: Netzwerk Südheide gegen Rechtextremismus

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