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Statement von Ministerpräsident Stephan Weil zum internationalen Tag der Arbeit

Ministerpräsident Stephan Weil richtet folgendes Statement zum Internationalen Tag der Arbeit an die Bürgerinnen und Bürger von Niedersachsen:

„Der internationale Tag der Arbeit steht wie kein anderer für Solidarität und Zusammenhalt der abhängig Beschäftigten. Gemeinsame Stärke durch den Schulterschluss erreichen – das gilt nicht nur für die Arbeitnehmerschaft, sondern auch für unsere gesamte Gesellschaft: wir müssen gerade auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. Umso mehr passt das diesjährige 1. Mai-Motto der Gewerkschaften: „Ungebrochen solidarisch“.

Der internationale Tag der Arbeit ist auch wichtig, um uns daran zu erinnern, was bereits erreicht wurde und was noch erreicht werden muss. Der Tag der Arbeit erinnert uns an den Wert von guter Arbeit – mit angemessener Entlohnung, guten Arbeitsbedingungen und wichtigen Arbeitsbeziehungen. Der Austausch, die Zusammenarbeit und die Begegnungen der Menschen bei der Arbeit sind für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander unabdingbar. Dass auch viele der aus der Ukraine und anderen Ländern zu uns nach Niedersachsen geflüchteten Menschen mit Hilfe der Sozialpartner zügig in den Arbeitsmarkt integriert wurden und werden, war und ist ein wichtiger Schritt für ihre Integration.

Dass Deutschland ein starker Wirtschaftsstandort ist, liegt vor allem auch an der guten Sozialpartnerschaft in unserem Land. Deshalb sehe ich die zunehmende Tarifflucht mit großer Sorge. In Niedersachsen sind nur noch knapp über 50 Prozent der Unternehmen tarifgebunden und damit sind wir in Deutschland sogar noch über dem Durchschnitt. Ich bin der festen Überzeugung, dass Unternehmen die Herausforderungen, wie beispielsweise die Transformation zur Klimaneutralität und die zunehmende Digitalisierung, letztlich nur gemeinsam mit Gewerkschaften und Betriebsräten bewältigen können.

Ich wünsche insbesondere allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen solidarischen 1. Mai 2023!“

PR
Foto: Niedersächsische Staatskanzlei/Holger Hollemann

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