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Manche Erntemaschinen machen sich breit – Gegenseitige Rücksicht gefragt – Kampagne zur Verkehrssicherheit

Wo es trocken ist, „mülmt“ es während der Ernte schon mal ordentlich auf den Feldern, Staub kann auf Wegen drumherum die Sicht nehmen, und es wird auch mal laut in der für viele Landwirtinnen und Landwirte aktuell arbeitsreichsten Zeit des Jahres. Vor diesem Hintergrund erinnert das Landvolk Niedersachsen an die Kampagne zur Verkehrssicherheit des Deutschen Bauernverbandes, des Bundesverbandes der Maschinenringe und des Bundesverbands Lohnunternehmen, die von vielen Partnern aus der Agrar- und Mobilitätsbranche unterstützt wird.

Es kann aber – wie in diesem Jahr – auch sehr nass auf den Feldern werden, sodass diese nur noch mit Spezialbereifung befahren werden können. In diesem Zusammenhang teilt der Landvolk-Pressedienst mit, dass entsprechend überbreite landwirtschaftliche Maschinen und Erntemaschinen in Niedersachsen bis Jahresende ausnahmsweise auf der Straße fahren dürfen, wenn das zuständige Straßenverkehrsamt die Genehmigung erteilt hat.

„Viele Felder sind mit Standardbereifung nicht befahrbar. Um diese Flächen dennoch ernten zu können, müssen die Mähdrescher oftmals mit Breitreifen, Doppelbereifung oder Gleiskettenlaufwerken ausgerüstet werden“, erläutert Martin Vaupel, Experte bei der Landwirtschaftskammer in Oldenburg.

Auch die Ernte von Hackfrüchten wie Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben kann noch von den feuchten Witterungsbedingungen betroffen sein. Deshalb hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung die Ausnahme bis zum Ende des Jahres ermöglicht. Auch wenn moderne Zugmaschinen oft bis zu 50 Stundenkilometer schnell sind, bittet der Landesbauernverband Landvolk Niedersachsen die anderen Verkehrsteilnehmer um Rücksicht in dieser jetzt für die Bauern oft hektischen Zeit. „Die Maschinen sind für Autofahrer oft überraschend breit und im Verhältnis doch sehr langsam“, sagt Jörn Ehlers, Vizepräsident im Landvolk Niedersachsen. Von unüberlegten Überholmanövern rät er daher ab. Ehlers appelliert aber auch an seine Berufskollegen, umsichtig mit den großen Maschinen umzugehen: „Rücksicht ist von beiden Seiten gefragt. Dazu gehört auch mal an die Seite zu fahren, um den schnelleren Autoverkehr vorbeizulassen.“

LPD
Foto: Landvolk

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