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„Ein Ort der Gemeinschaft“ – Nienhagen feiert Einweihung des Laurentiushauses

Die St. Laurentius-Kirche in Nienhagen war bis auf den letzten Platz gefüllt. Vorne, neben dem Pastorenehepaar Rena und Uwe Schmidt-Seffers, saßen Superintendentin Dr. Andrea Burgk-Lempart und Klaus-Uwe Nommensen. Der frühere Pastor der St. Laurentius-Gemeinde hielt seine Gitarre eng umschlungen, später würde der Liedermacher einen seiner Songs vortragen und die ganze Kirche zum Mitsingen animieren. Den Geistlichen gegenüber saß der Kirchenvorstand der Gemeinde. Ihrem Vorsitzenden, Harald Schilbock, war die Aufregung deutlich anzumerken. Das hier war auch sein großer Tag.

Die Einweihung des rundum sanierten Laurentiushauses, einen Steinwurf von der Kirche entfernt, zelebierte Nienhagen am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst. Die Sänger*innen der Gruppe „Gospel Movement“ und Klarinettist Guido Jänke sorgten für einen würdigen musikalischen Abend. In ihrer Predigt berichtete Superintendentin Dr. Burgk-Lempart von einer Wanderung durch die Berge und einen plötzlichen Wetterumbruch, den sie im Schutz einer Sennerhütte bei Kaffee und Kuchen überstehen durfte: „Ich war noch nie so erleichtert, in ein Haus gelassen zu werden.“ So viel Schutz und so viel Gemeinschaft, im Kleinen wie im Großen, erwarte die Menschen in Nienhagen auch in ihrem sanierten Laurentiushaus. „Neu, geschmackvoll, hochmodern und ernegetisch“, sei der in einem großen Akt der Zusammenarbeit und Planung entwickelte Umbau, so die Superintendentin. Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, nach Öko-Kriterien ausgewählte Baustoffe – die 1,55 Millionen Euro teure Sanierung hat aus dem Laurentiushaus ein Null-Emissions-Gebäude geschaffen.

Die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung, das priesen dann auch in späteren Reden Rena und Uwe Schmidt-Seffers, war Kirchenvorstandsvorsitzender Harald Schilbock. Bei Schilbock, Fundraiser für die Kirchenkreis Soltau und Celle, liefen die Fäden zusammen. „Der Mann schläft nur selten“, mutmaßte Dr. Andrea Burgk-Lempart ob des unermüdlichen Einsatzes zwischen der Beantragung von Fördergeldern, Absprachen mit dem Architekturbüro bwp Nilson Witt Reinken oder der Suche nach modernsten Lösungen zur energetischen Sanierung. Zum Dank dafür überreichte Pastor Uwe Schmidt-Seffers seinem Kirchenvorstand eine goldene Maurerkelle. Da war die Gottesdienstgemeinde schon längst in das umgestaltete Gemeindehaus umgezogen, um bei Sekt, Kaffee und Kuchen einen Film zur Entstehung des Großprojekts zu schauen und auf das neue Zentrum der Kirchengemeinde anzustoßen. Nicht ohne zuvor feierlich das rote Eröffnungsband vor dem Eingang zu zerschneiden: zusammen mit Superintendentin Dr. Burgk-Lempart und Architektin Susanne Witt hatte Harald Schilbock die ehrenvolle Aufgabe übernommen.

In Anwesenheit der verantwortlichen Personen aus dem Kirchenamt, darunter Amtsleiterin Astrid Bertram, überreichte Schilbock dann noch ausgefallene Gastgeschenke. Neben Bürgermeister Jörg Makel und Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer durfte sich auch Dr. Andrea Burgk-Lempart über eine gravierte Grillzange freuen. „Gottes Segen für ihr Haus“, so hatte es die Superintendentin zum Abschluss ihrer Predigt gesagt. „Möge es ein sich gegenseitig verstärkender Ort sein.“ Die erste Feuertaufe in dieser Hinsicht hat das kernsanierte Laurentiushaus am Sonntag mit Bravour bestanden.

Alex Raack

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