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„Weihnachten im Wandel der Zeit“ – Akkordeonverein Winsen bringt Weihnachtszauber in den Landkreis

„Die Welt ist voller Magie. Aus dem Winter wird Frühling, aus klein wird groß. Alles ist der Veränderung unterworfen.“ Ob Orchesterleiter Sebastian Truffel das wunderschöne Zitat aus dem Disneyfilm „Bärenbrüder“ im Kopf hatte, als er das Programm für das diesjährige Weihnachtskonzert „Weihnachten im Wandel der Zeit“ des Akkordeonvereins Winsen zusammengestellt hat, ist natürlich reine Spekulation. Unbestritten ist jedoch, dass das 2. Orchester dem Landkreis Celle wieder ein absolutes Highlight in der Weihnachtszeit beschert hat. Jedes Jahr wieder überzeugt das Orchester im „Grooden Hus“ des Museumshofs Winsen/Aller mit Gefühl, Spielfreude und einer zauberhaften und überraschenden Stückauswahl.

Mit dabei sind nicht nur unverzichtbare Klassiker wie Melanie Thorntons „Wonderful Dream“, oder das rockige „Rockin‘ Around the Christmas Tree“, sondern auch Songs, die man nicht unbedingt erwarten würde und die den Abend umso magischer werden lassen. So mancher wird sich bei dem Stück „Transformation“ an seine Kindheit erinnert, und bei dem Gedanken an den Indianerjungen Kenai, der aus Liebe zu seinem Bärenbruder Koda entscheidet, sein Leben als Bär zu verbringen, die eine oder andere Träne verdrückt haben. Das Orchester interpretiert auch die schwierigsten Stücke leicht und professionell, dabei hatten die Akteure bis kurz vor der Aufführung noch Krankheitsausfälle und kleine Katastrophen zu kompensieren: Lediglich eine Probe hatte der eingesprungene Schlagzeuger aus dem 1. Orchester, Holger Tycher, Zeit gehabt, um sich in die Rhythmen des Orchesters einzufinden. Auch der Akkordeonlehrer des Vereins, Igor Krizman, sprang spontan für die Lichttechnik in die Bresche. Als Krönung übernahm wenige Stunden vor der Aufführung Joachim Laffin die Moderation für den kurzfristig ausgefallenen Vorsitzenden Sven Krüger und führte trotzdem souverän und fachkundig durch das Programm. Als Verantwortlicher braucht man da Nerven wie Drahtseile.

Das Publikum bemerkte von all dem nichts, erhielt interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken und bekam die eine oder andere musikalische Überraschung geboten.

Eine Besonderheit gilt es abschließend zu erwähnen: Orchesterleiter Sebastian Truffel schafft es immer wieder nicht nur den Zuhörern, sondern auch seinen Musikern eine unerwartete Freude zu machen. So hatte er im Vorfeld den zeitgenössischen Komponisten Ian Watson kontaktiert und ihm einen Mitschnitt seines Stückes „Flight“ aus den Orchesterproben zukommen lassen. Der in London lebende Watson hat sich sehr über die Nachricht gefreut und gab nicht nur hilfreiche Tipps zur Aufführung seiner eigenen Komposition, sondern dankte den Musikern auch herzlich für ihre gefühlvolle Interpretation seines Stückes. Mehr Weihnachten für alle geht nicht!

Der Akkordeonverein Winsen/Aller bedankt sich ganz herzlich für die großzügigen Spenden, die vor allem für die musikalische Früherziehung und Nachwuchsarbeit verwendet werden.

PR

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