Freitag, 12. Juni 2026

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Eine Hummel im Museum

Ein neues, ganz besonderes Musikinstrument ist nun Teil der Ausstellung im Bomann-Museum. Andreas Flick, Vorstandsvorsitzender des Museumsvereins, freut sich über diesen Neuzugang: „Der Museumsverein hat die Finanzierung dieses spannenden Musikinstruments, eine Hummel, gerne übernommen. Vor allem auch, weil es dazu eine sehr interessante Geschichte gibt“.

Im Altbestand des Museums fanden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Hummel. Was bitte ist das? So fragen sich sicher viele. Es handelt sich um ein Saiteninstrument aus der Familie der Kastenzithern. Seinen Namen verdankt das Instrument den tief klingenden Begleitsaiten außerhalb des Griffbretts. Die Hummel ist ein einfach auf dem Tisch zu spielendes Volksinstrument und wird seit gut 700 Jahren in unterschiedlichen Formen gebaut. Das Museum wollte gerne eine auch benutzbare Hummel nachbauen lassen. Denn, die „gefundene“ Hummel war leider nicht mehr bespielbar. Mit dem Zupfinstrumentenbaumeister Wilfried Ulrich wurde einer der erfahrensten Hummelkenner beauftragt. Am letzten „Celle Tag“ im Museum war es dann soweit, das Instrument wurde von Wilfried Ulrich nun öffentlich gespielt. Mit großem Interesse bei kleinen und großen Museumsbesucherinnen und Besuchern. Ulrich Loeper, 2. Vorsitzender des Museumsvereins, begleitete diese Premiere.

Einen umfassenden Bericht über die Celler Hummel wird es im Übrigen in der nächsten Ausgabe der „Celler Chronik“ geben. Einem Buch zur Celler Geschichte und Geographie, das jedes Museumsvereinsmitglied kostenlos bekommt. Es lohnt sich also, Mitglied zu sein. Und, es lohnt ein Besuch im Museum, um die „Celler Hummel“ bestaunen zu können.

Gudrun Jahnke
Foto: Celler Presse

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