Hinsehen – Hinhören – Helfen: Informationen zu Zvilcourage und Opferhilfe

CELLE. „Häufig fehlt der Blick dafür, was Opfer brauchen“, so Anne Wycisk vom Weißen Ring. Dem soll abgeholfen werden. Am 21. März positionieren sich zwischen 15.30 und 18.30 Uhr der Weiße Ring, die Bundespolizeiinspektion Bremen unterstützt von der Deutschen Bahn und das kriminalpolizeiliche Präventionsteam der Polizeiinspektion Celle in der Celler Bahnhofshalle, um die die Halle frequentierenden Bürger über Zivilcourage, Opferhilfe zu informieren und Tipps zum Schutz vor Taschendieben zu geben.

v.l.n.r.: Wolf Wehrmeister, Bundesbereitschaftspolizei, Christian Riebandt, Präventionsteam Celle, Detlev und Anne Wycisk vom Weißen ring, Karsten Wiechmann, Kontaktbereichsbeamter und dahinter Detlef Moors von der Kriminalprävention Lüneburg

Obwohl der „Tag der Kriminalitätsopfer“ erst am 22. März ist, ist die Celler Aktion bereits für den 21. März anberaumt. Das ist einer Terminkollision aller beteiligten Institutionen geschuldet. Der 22. März steht im Zeichen der Solidarität und Verantwortung. Er erinnert daran, dass durch Kriminalität und Gewalt geschädigte Menschen auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität des Gemeinwesens angewiesen sind. Mit dem jährlichen „Tag der Kriminalitätsopfer“ am 22. März stärkt der Weiße Ring seit vielen Jahren das öffentliche Bewusstsein für Opferbelange. Der Aktionstag soll die rechtliche und soziale Situation der Betroffenen in den Blickpunkt rücken.

Wie Christian Riebandt vom Celler Präventionsteam beim heutigen Pressegespräch hervorhob, sollten Beobachter von Streitigkeiten versuchen, die Streitenden auseinander zu bringen; da wäre ein Einschreiten wünschenswert, vor allem gehe es darum, Berührungsängste abzubauen. Und Karsten Wiechmann, Kontaktbereichsbeamter, ergänzt: „Die Menschen trauen sich nicht, die Polizei unter 110 anzurufen.“ Nur im persönlichen Kontakt könne vermittelt werden. Das sei sehr wichtig, so Christian Riebandt, zumal man auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen sei. Und der Anrufer könne sich wertgeschätzt fühlen, wenn durch seinen Hinweis ein Täter gefasst werde.

Redaktion
Celler Presse

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