Naturschutz steht beim TuS ganz oben

HERMANNSBURG. Der TuS Hermannsburg äußert sich in einer Pressemitteilung zu einem Zeitungsbericht über den Sportplatz:
„Klarstellungen zu Engerlingen und einer „Chemiekeule“

Am 24.10.2018 titelte die CZ „Invasion der Käferlarven“ und zeigte Großaufnahmen unseres Abteilungsleiters Jörg Wagener. Engerlinge haben die Graswurzeln abgefressen, so dass Fußballspieler auf dem losen Rasen beim Grätschen ausrutschen und sich verletzten. Das hat zur Sperrung des A-Platzes geführt. Das Wort Chemiekeule löste engagierte Reaktionen der Öffentlichkeit, der Naturfreunde und der Behörden des Landkreises aus und der Eindruck entstand, als kümmere sich der TuS-Hermannsburg nicht um die Belange der Natur.

Vielfältig bemüht sich jedoch der TuS in Sachen Naturschutz. So spart er durch die Umrüstung der Flutlichtanalagen auf LED Leuchten am Waldsportplatz zwei Drittel der anfallenden Energiekosten und leistet somit einen erheblichen ökologisch-ökonomischen Beitrag. Dieses energiesparende Engagement hat Investitionen für etwas mehr als 21.000 Euro erfordert.

Bei den Vierjahreszeitenwanderungen, zu denen der TuS – und das mit oft mehr als 100 Teilnehmenden sehr erfolgreich – einlädt, wächst auf ganz natürliche Weise ein Umweltbewusstsein und eine Naturliebe.

Auch unsere Altpapiersammlung trägt mit dem Recycling zur Entlastung der Umwelt und zu einem ressourcensparenden Umgang mit dem Rohstoff Holz bei. Nicht zuletzt ist es die malerische Umgebung, die dem Waldsportplatz eine besonders natürliche Note gibt. In dem allen zeigt sich der Wille des TuS, im Naturschutz die Nase vorn zu haben.

Was nun tun bei dem Engerlingsbefall, der den A-Teil des Waldsportplatzes unbespielbar macht? Der erste Vorsitzende Dr. Georg Gremels: „Nun haben wir schon und werden weiter mit den zuständigen Behörden des Landkreises und des Landessportbundes in Gesprächen nach verträglichen Lösungen suchen.“ Folgende Maßnahmen stehen auf dem Plan, um die Rahmenbedingungen einer naturgerechten Wiederherstellung und einer Bespielbarkeit des Waldsportplatzes zu erreichen:

Erstens werden die Engerlinge und Käferlarven vom Pflanzenamt der Landwirtschaftskammer untersucht, näher bestimmt und von dort für die weitere Behandlung kompetente Beratung eingeholt.

Zweitens werden wir recherchieren, welche Erfahrungen andere Sportvereine gemacht haben, welche Vorschläge Umweltverbände machen können und ob es zertifizierte Mittel gibt, die legal eingesetzt werden können.

Sollte sich drittens eine allgemeinverträgliche Lösung abzeichnen, werden in Abstimmung mit dem Landkreis die geeigneten Maßnahmen eingeleitet.

Viertens wird und muss sich der TuS nach Einvernehmen aller Bedenken auch wegen der erheblichen Kosten für die Pflege des Platzes für seine weitere Bespielbarkeit einsetzen.

Last but not least: Wer hilfreiche Vorschläge und Erfahrungen mitteilen kann, wie eine ökologisch-ökonomisch verträgliche Lösung gefunden werden kann, gebe doch bitte die entsprechenden Erfahrungen an unsere Geschäftsstelle weiter: Hans-Peter Stüber, Tel. 05052/ 3872, geschaeftsstelle@tus-hermannsburg.de“

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