Trickbetrüger, was nun?

CELLE. Das wollten die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Westercelle-Sandfeld genauer wissen und luden sich deshalb den Beauftragten für Kriminalprävention, Christian Riebandt von der Polizeiinspektion Celle für einen Vortrag zu dem Thema ein.

Christian Riebandt stellte ein breites Band von Trickbetrügereien vor und gab Hinweise, wie man sich verhalten sollte, und zwar bevor man auf einen Betrüger hereinfällt. Aber auch, wie man reagieren soll, wenn es denn schon geschehen ist. Es ist vor allen Dingen wichtig, nicht zu leichtgläubig zu sein und Personen auch zu hinterfragen. Immer auch Ausweise von vermeintlichen Handwerkern ect. zu kontrollieren und bei geringstem Zweifel niemals Fremde in sein Haus zu lassen. Das gilt im Übrigen auch für Polizisten und Herr Riebandt zeigte anhand seiner Dienstmarke und seinem Dienstausweis auf, worauf man achten muss, um eine Fälschung zu erkennen. Vielfach wird an die Hilfsbereitschaft appelliert und nicht selten, wird man in dem Zuge ausgeraubt. Dazu stellte er auch an einem Schauobjekt dar, wie man seine Haus- bzw. Wohnungstür optimal sichern kann.

Wenn der eine oder andere im Vorfeld davon ausgegangen ist, mir kann das doch nicht passieren, wurde er sicher eines besseren belehrt. Am Ende des Vortrags mussten einzelne vielleicht doch feststellen, sich in manchen Situationen zumindest leichtfertig verhalten zu haben. Gerade in Bezug auf die vor uns liegende Weihnachtszeit und den damit verbundenen Weihnachtsmärkten ist es schon ratsam, etwas vorsichtiger mit seiner Geldbörse umzugehen.

Hinweise, Tipps und Verhaltensmaßnahmen gab es viele, jetzt muss jeder Einzelne für sich schauen, wie er damit in brenzligen oder auch nur unguten Situationen umgeht.

Trotz dieser vielen Eindrücke waren die meisten Mitglieder aber noch aufnahmefähig, um sich von ihrer Vorsitzenden – die auch ehrenamtl. Wohnberaterin im Senioren- und PflegeStützpunkt in Celle ist -, über verschiedene Wohnmöglichkeiten im Alter informieren zu lassen. Darüber hinaus gab sie Tipps, wie man mit einfachen Mitteln sein Wohnumfeld sicherer machen kann und was es alles an Möglichkeiten für Hilfsmittel oder Umbaumaßnahmen und deren Finanzierung gibt. Wichtig war ihr vor allem, das es bekannt wird, wo und wie man zu einer kostenlosen Beratung und Unterstützung kommt.

Dieser Nachmittag war prall gefüllt an Informationen und beim Abschied waren doch manche überrascht angesichts dieser vielen neuen Erkenntnisse.

Hannelore Eckert

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