… wenn Overbeck (nach Celle) kommt

CELLE. Overbeck, gespielt von Roland Jankowsky, hat sich in der ZDF-Krimi-Reihe „Wilsberg“ längst in die Herzen der Zuschauer gespielt. Als leicht tölpelhafter Kommissar , der sich selbst als Womenizer schlechthin sieht, ermittelt er gerne auf der falschen Spur und ist der ewige Verlierer.

„… wenn Overbeck kommt“ ist eine Lesereihe, mit der er in ganz Deutschland gastiert und am Sonntag zum ersten Mal auch in die CD-Kaserne kam. Und „… wenn Overbeck kommt“, dann ist eins gewiss, es gibt Tote – nicht in Wirklichkeit, aber in seinen ausgewählten Büchern, die er dabei präsentiert.

Ein mörderischer Spaß war auch das Gastspiel in Celle für das Publikum im durchweg gesetzteren Alter. Und Overbeck beziehungsweise Jankowsky war erstmal gar nicht als dieser zu erkennen. Jankowsky trägt Bart und wirkt damit anders als sein Alter Ego Overbeck wesentlich kompetenter und reifer als der TV-Kommissar. Die Frage nach dem Warum des Bartes, beantwortet er auch gleich zu Beginn (oder auch nicht): er trägt Bart, weil er es kann.

Aber er kann noch mehr: vorlesen. Das allerdings trifft es nicht ganz richtig. Jankowsky liest nicht nur vor, er trägt die von ihm ausgewählten Texte vor und schnell kommt dabei der Schauspieler in ihm durch. Er untermalt die Texte mit der passenden Dramatik und entsprechenden Dialekten. Die Texte wiederum sind todernst und doch mörderisch lustig.

Das Celler Publikum kam in den Genuss eines unterhaltsamen Abends, der durchaus eine Wiederholung finden kann. Das findet auch Jankowsky, der an die Veranstalter gleich den Hinweis gibt, dass es aus seiner Lesereihe auch noch einen zweiten Teil gibt. Und er heißt, wie sollte es anders sein, „…wenn Overbeck wieder kommt“.

Nach Celle wiederkommen wird Jankowsky mit Sicherheit, denn, sein „alter Herr“, wie er seinen Vater nennt, wohnt in Celle und war an diesem Abend erstmals auch bei einer Lesung seines Sohnes dabei.

Ebenfalls dabei war auch ein Fernsehteam des ZDF, welches mit dem Schauspieler bereits am Tag in der Celler Innenstadt dreht und natürlich auch die Lesung begleitete. Zu sehen ist der Beitrag am kommenden Donnstag, 7. Februar, um 17.45 Uhr in der Sendung „Leute heute“.

Redaktion
Celler Presse

Fotos: Birgit Stephani

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