Christian-Gymnasium trifft Partnerschulen in Kopenhagen

HERNANNSBURG. „Welcome in Kopenhagen“ hieß es im Februar, als Schülerinnen und Lehrkräfte des Christian-Gymnasiums Hermannsburg zum 4. Treffen des Erasmus-Projektes „Welcoming Diversity at School“ gen Norden reisten. Dort trafen sie auf ihre Partnerschulen aus Dänemark, den Niederlanden, Italien, Portugal und Spanien. Das Thema des Treffens lautete diesmal „Welcoming ethnic diversity at school.“

Vor der Meerjungfrau sind von links nach rechts zu sehen: Thurid Mencke, Paula Mahn, Maureen Lamm, Jasmin Dening, Leonie Passuth, Bernd Zobel und Kristin Wegener

Bereits am ersten Projekttag präsentierten die Schulen nach der freundlichen Begrüßung durch die dänische Schulleitung ihre Arbeiten zum Thema „What is our school doing to welcome and support the acceptance of diversity in every day school life.“ Vorträge über Willkommensklassen an der Schule sowie über Integrationsarbeit für geflüchtete Frauen gehörten ebenso zum Programm wie der Besuch des Alhambrahuses, in dem unbegleitete Minderjährige betreut werden. Die Hermannsburger Schülerinnen Jasmin Dening, Justine Dening, Paula Mahn und Leonie Passuth präsentierten zudem noch weitere vorbereitete Arbeiten wie „Selfie with my hero“-Poster. Hierzu gehörten auch vorbereitete Fragen für das „Cultural Diversity Game“. Dieses an Trivial Pursuit angelehnte Spiel mit Fragen, die sich inhaltlich mit der europäischen Union und den teilnehmenden Projektländern beschäftigten, begeisterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am letzten Projekttag.

Ein Ausflug nach Kopenhagen und in die alte Königsstadt Roskilde gehörten ebenso zum Programm. Kopenhagen bestätigte das Bild einer sehr fahrradfreundlichen Stadt. In Roskilde wurde neben der Kathedrale mit den zahlreichen Königssärgen das Viking Ship Museum besichtigt. Zu den eindrucksvollsten Exponaten gehören hier die fünf 1962 freigelegten Wikinger-Schiffe.

Alle deutschen Schülerinnen zogen ein positives Resümee dieses Projekttreffens. Leonie und Justine betonten, dass Kennenlernen „vieler offener und freundlicher Menschen aus unterschiedlichen Ländern.“ Paula hob hervor, dass ihr vor allem „die offene Gastfamilie und die bunte Schule gefallen habe.“ Jasmin unterstrich die Bedeutung des Erasmus-Projektes, „da es Jugendlichen hilft, einen Einblick in verschiedene Kulturen zu bekommen und zum Nachdenken über komplexe Probleme anregt.“

„Wenn wir sehen, mit welcher Freude und Intensität die Schülerinnen die Woche verbrachten, bestätigt sich erneut, dass das Erasmus-Projekt ein sinnvolles Programm der Europäischen Union ist. Hier leben und erleben Jugendliche Europa“, fasste die Projektleiterin Kristin Wegener ihre Erfahrungen zusammen. Begleitet wurde sie in Kopenhagen von ihren Kollegen Maureen Lamm, Thurid Mencke und Bernd Zobel.

Während des Aufenthaltes wurde auch das nächste Treffen in Ede/Niederlanden vorbereitet. Im Mai wird dort das Thema „Our European Dream“ im Mittelpunkt des Treffens stehen.

PR
Foto: Peter Wichmann

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