Seenotrettung ist kein Verbrechen – für sichere Häfen

CELLE. Die Celler Initiative LIST lädt am kommenden Mittwoch, den 20. Februar, 20 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Thema “Seenotrettung” ins Bunte Haus (Gelände der CD-Kaserne) ein. Die Referentin hat zwei Jahre lang an Deck für Seenotrettungsorganisationen im zentralen Mittelmeer gearbeitet und an Einsätzen vor der libyschen Käüste teilgenommen. Sie wird einen Einblick geben in die Seenotrettung, “wie sie früher war”, und die Entwicklung erläutern, die aktuell zur Festsetzung aller NGO-Schiffe geführt hat.

Die Initiative “Land in Sicht – Transition” (LIST) sieht sich als Teil der Seebrücken-Bewegung in Deutschland. Sie hat den Rat der Stadt Celle aufgefordert, als Zeichen der Solidarität die Stadt zum “Sicheren Hafen” zu erklären, wie es schon etliche Städte in Deutschland getan haben. Im Stadtrat wird darüber am 21. Februar entschieden.

Zum Themenkomplex allgemein erklärt LIST: “Europa steht an einem Wendepunkt. An dem Thema Migrationspolitik polarisieren sich die Meinungen von Politik, Presse und Bevölkerung. Im Zuge der politisch diktierten, immer verschärften Abschottung Europas werden private Seenotrettungsorganisationen und ihre Aktivistinnen und Aktivisten kriminalisiert. Die Schicksale der Menschen, die aus existenzieller Not heraus die gefährliche Fluchtroute über das zentrale Mittelmeer nehmen, verkümmern dagegen zu bloßen Zahlen auf dem Papier.”

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