Beratungen für Familien in den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel werden immer stärker nachgefragt

NIENHAGEN/WIENHAUSEN. Die KESS Familienzentren in Nienhagen und Wienhausen sind als örtliche Familien- und Senioren- und Integrationsbüros der Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel Anlaufstelle für die Menschen vor Ort. Gemeinsam mit ihrem Team zog Sigrid Thöling, Leiterin beider Büros, zu Beginn des Jahres nun Bilanz:

(v.l.) Dr. Rüdiger von Borcke, Claudia Dettmar-Müller und Helgart von Harling unterstützen gemeinsam mit Anna Dümeland von der SVO einen neuen Storchennistplatz in Eversen.

„Die Nachfrage ist enorm“, so berichtet die Sozialpädagogin des KESS, „im vergangenen Jahr haben wir in 602 Fällen Familien helfen können. Dazu zählen z.B. die Vermittlung von Tagespflegepersonen, Haushaltshilfen aber auch Beratungsanfragen in allen Bereichen des Lebens.“

Unterstützt wird Sigrid Thöling in der Beratung von zwei Kolleginnen und einem Kollegen. Neu im Team ist Sarah Bär, die als Psychologin sich insbesondere um den Bereich der Angebote für Schülerinnen und Schüler kümmert. Parallel zu ihrer Tätigkeit wird sie eine so genannte „systemische Fortbildung“ an der Uni Hannover absolvieren.

„Wenn wir Familien als ein System begreifen, das sich -wie ein Mobile- im Gleichgewicht befinden möchte, dann müssen wir in der Beratung auch immer den Blick weiten und nicht nur auf „das Problem“ schauen“, erläutert Angelina Haupt, die wie ihre Kollegen Peter Klages, Sigrid Thöling und Geschäftsführerin Simone Welzien entsprechende Weiterbildungen absolviert hat.
„Die Zahl der Familienberatungen im Bereich von Erziehungsfragen hat ebenso zugenommen wie das Themenfeld der Suchtproblematik. Auch in Mittelstandsfamilien sind Lifestyledrogen bis hin zum Kokain angekommen. In beiden Bereichen arbeiten wir in enger Verzahnung mit Beratungsstellen in Celle zusammen.“

Auch die qualifizierte Vermittlung von Kinderbetreuungsangeboten für die Kleinsten hat gerade wieder „Hochkonjunktur“, da in allen Gemeinden die Anmeldungen für das kommende Kita- und Krippenjahr anstehen. „Wir versuchen, auch in schwierigen Fällen Lösungen für die Familien zu finden“, betont Sigrid Thöling. „Dabei geht es in den Beratungen aber nicht nur um Betreuungszeiten, sondern oft auch um Ängste und Sorgen, die die Eltern mitbringen. Dafür nehmen wir uns Zeit.“

Gerne werden neben der Beratung auch die zahlreichen offenen und kostenfreien Angebote für junge Familie angenommen: Vom Still-Café über die offenen Familiengruppen oder dem Café Kinderwagen bis hin zu sonntäglichen Familienfrühstücken, die KESS-Kursgruppen eigenverantwortlich organisieren können.

Weitere Infos zu allen Angeboten im KESS gibt es in den Familienbüros unter
05144/ 97 06 27 oder unter www.familienzentrum.de.

PR
Foto: Katharina Benedict

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