Ratsherr Müller: „Nadelöhr verschwindet nicht – es kommt.“

CELLE. Am Nordwall verschwinde kein Nadelöhr – im Gegenteil, meint Oliver Müller. Der Vorsitzende der Ratsfraktion Die Linke/BSG empfiehlt, sich einmal die Planung anzuschauen: „Das Nadelöhr entsteht doch erst mit der Gegenläufigkeit. Denn es bleibt ja so eng, dass, sobald auch nur ein Fahrrad auf der Straße ist, zwei Autos nicht mehr aneinander vorbeikommen. Und das heißt hinter dem Fahrrad: Tempo 15. Das nenne ich dann Nadelöhr.“

Müller reagierte damit auf den symbolisch aufgeladenen Abriss des ersten
Hauses am Nordwall und die Äußerungen von Oberbürgermeister Nigge und Stadtbaurat Kinder. Zudem ärgere ihn, dass die beiden die Umwidmung der Fritzenwiese zur Fahrradstraße preisen würden, ohne dass hierfür der Öffentlichkeit konkrete Pläne bekannt seien. „Wird wirklich die ganze Fritzenwiese Fahrradstraße? Und das auch überall gegenläufig?“ fragt Müller. Wer in einer Zeit der Verkehrswende unbedingt der Logik von Inneren und Äußeren Ringen anhänge, die seines Erachtens ins vergangene Jahrhundert gehörten, könne das gern tun: „Aber bitte nicht die Bürgerinnen und Bürger veräppeln.“

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