Hermannsburger Schüler erfolgreich beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Clausthal-Zellerfeld

HERMANNSBURG. Vom 18. bis 20. März durfte sich Philip Pohl beim Landesentscheid den Fragen der Fachjury stellen. In Anwesenheit des niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne wurde er am vergangenen Mittwoch mit einem 2. Platz ausgezeichnet.

Philip Pohl bei der Feierstunde in der historischen Aula Academica der Universität Clausthal
Modell einer Galaxie, an der Philip seine Untersuchungsergebnisse veranschaulicht

Unter dem Motto „Frag Dich“ fand vom 18. bis 20. März der Landeswettbewerb Jugend forscht in Clausthal-Zellerfeld statt, wo sich 44 Projekte aus ganz Niedersachsen in sieben Fachgebieten den Fachjurys stellen mussten. Ebenfalls mit dabei war Philip Pohl (16) vom Christian-Gymnasium Hermannsburg mit seiner Arbeit „Untersuchung des Dopplereffektes der Wasserstoff-H1-Linie in der Milchstraße“. In dem mit acht Projekten recht teilnehmerstarken Fachgebiet „Geo- und Raumwissenschaften“ erreichte Philip Pohl einen hervorragenden zweiten Platz, als Sonderpreis wurde er zusätzlich mit einem zweiwöchigen Forschungspraktikum am Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln ausgezeichnet. Philip schwärmte von der tollen Kameradschaft der Wettbewerbsgruppen, die er in Clausthal erlebt habe und erkannte neidlos an, dass das Siegerprojekt aus Hildesheim ihm doch noch einen kleinen Schritt voraus war.

Philip Pohl mit seinem Betreuer StD i.R. Thomas Biedermann

Das Christian-Gymnasium fördert seit 1992 Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren. In dieser Zeit konnten sich immer wieder Projekte für die weiteren Ausscheidungsebenen bis hin zur erfolgreichen Teilnahme am Bundeswettbewerb und an internationalen Wettbewerben qualifizieren. Der 2015 gegründete Verein Sternwarte Südheide hat es sich zum Ziel gesetzt, mit seinen Einrichtungen zur optischen Astronomie und der Radioastronomie interessierte Schülerinnen und Schüler bei entsprechenden Projekten zu unterstützen. Damit gehört das Christian-Gymnasium zu einer der ganz wenigen Schulen in Deutschland, die auch radioastronomische Messungen auf einem hohen Qualitätsniveau durchführen können.

Thomas Biedermann
Fotos: Thomas Biedermann

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