AfD-Ratsfraktion: „Stadt Celle offenbar nicht an Integrationsvoraussetzungen interessiert“

CELLE. Mit Kopfschütteln reagiert die AfD-Fraktion im Celler Stadtrat auf eine Antwort der Verwaltung zur Frage nach dem Erfolg von Migranten bei Sprachtests. Die AfD-Fraktion hatte hierzu u.a. angefragt, wie viele Migranten im Stadtgebiet in den vergangenen Jahren in Celle überhaupt an Sprachkursen teilgenommen haben, wie viele dabei erfolgreich gewesen sind und, wie hoch der Anteil der völligen Analphabeten unter den hiesigen Migranten ist.

Hintergrund waren Presseberichte, wonach deutschlandweit fast die Hälfte der Migranten den Sprachtest zumindest beim ersten Mal nicht besteht. Nun hat die Verwaltung geantwortet, die Daten müssten bei den Sprachkursträgern erfragt werden. Der Ausländerbehörde lägen keine Zahlen vor, weil sie nicht involviert sei. „Diese Antwort ist absolut unbefriedigend. Die Verwaltung sollte schon wissen, ob die nach Celle gekommenen Migranten wenigstens die Grundvoraussetzungen einer Integration erfüllen, also zumindest die Sprachtests auf niedrigem Niveau bestehen. Dass die Stadt daran offenbar kein Interesse hat, und sich nicht einmal im Rahmen unseres Antrags die Zahlen verschafft, lässt tief blicken. Man kann nur mutmaßen, dass der Erfolg auch in Celle viel zu häufig ausbleibt. Und das, obwohl die stadteigene Zuwanderungsagentur zwei teure Bildungsmanagerinnen beschäftigt. Dass die zuständige Stadträtin dennoch erklärt, man sei bei der Frage der sprachlichen Integration der Migranten gar nicht involviert, ist erstaunlich. Anscheinend haben weder die Bildungsmanagerinnen selbst noch die Stadt irgendeine Kenntnis vom Erfolg ihrer Bildungsbemühungen. Sie scheinen sich noch nicht einmal mit den Sprachkursträgern abzustimmen, um das Erlernen der deutschen Sprache gezielt zu flankieren und einen Erfolg bei den Tests sicherzustellen. Ohne die Grundbeherrschung des Deutschen ist aber jedes Hineinwachsen in unsere Kultur und Gesellschaft von vorherein unmöglich. Nachdem schon in der Vergangenheit Kritik an der Arbeit der Bildungsmanagerinnen laut wurde, wird es vor dem Hintergrund höchste Zeit, darüber nachzudenken, sich von ihnen zu trennen“, so der AfD-Fraktionsvorsitzende, Anatoli Trenkenschu.

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