Der 12. Bikergottesdienst in Celle war etwas für echte Biker

CELLE. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Celle (Baptisten) lud auch in diesem Jahr zum traditionellen Bikertreffen am Samstag ein. In der 12. Auflage des Treffens, zeigen sich die Teilnehmer jedoch noch lange nicht müde und ziehen immer wieder neue Interessierte für das Treffen, die Feier und die Ausfahrt in den Landkreis, an.

Während am Samstag ab 10 Uhr die Motorräder auf das Gelände der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Celle am Wederweg rollten, machte sich die Band „SoWhat“ & Friends aus Celle und Hannover schon einmal warm. Das war auch nötig; denn Petrus wollte am Samstag die Wohlfühl-Temperatur nicht liefern. Die Biker hatten sich entsprechend der Wetterlage passend vorbereitet.

Moderautor Holger Buchholz sah die bewölkte Wetterlage dennoch positiv, denn schließlich will beim Treffen auch niemand schwitzen. Das Bikertreffen zieht immer wieder neue Gäste und Biker-Freunde an, was den Charakter des Treffens auszeichnet. Buchholz verwies auf das Titelbild im aktuellen Flyer. Das Bild zeigt eine Serpentinenstraße, die am Rande des Fjords bei der gleichnamigen Stadt Te Anau in Neuseeland, liegt. Buchholz, der 2016 durch seine Reise nach Neuseeland seine Flugangst überwinden musste, bereiste den Süden Neuseelands. Als leidenschaftlicher Motorradfahrer freute er sich auf die Tour und machte Halt an einem Parkplatz mit bester Sicht über den Fjord. Ein anderer Motoradfahrer nährte sich und stürzte vor dem Parkplatz. Buchholz half dem Fahrer und kam mit ihm ins Gespräch. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass dieser ebenfalls aus Deutschland kam. Am Ende der Welt trafen sich nicht nur zwei deutsche Touristen, der gestürzte Biker Andreas kam ebenfalls aus Celle – was für ein Zufall.

Das Thema des Gottesdienstes lautete passend: „Begegnungen öffnet Augen“. Pastor Dr. Stefan Stiegler aus Hamburg hatte sich die Predigt zu Lukas herausgesucht und in anschaulichen Worten die Geschichte lebendig gestaltet. Doch wie erkennt man, ob die Nacht vorbei ist? Erst wenn man Tiere an ihrer Art unterscheiden kann? Nein, so ein Rabbi, der einst gefragt wurde. Erst wenn man im Gesicht eines Mitmenschen, das Gesicht deines Bruders erkennst, dann ist die Nacht vorbei, so seine Antwort.

Über Begegnungen und Vertrautheit konnten am Samstag auch die Retter der Motorradstaffel, der Stauhelfer der Johanniter-Unfallhilfe Regionalverbund Südniedersachsen etwas dazu erzählen. Thorsten Renken und Markus Franke sind mit Ihren Motorrädern und in Uniform gekommen, um die Celler Biker zu unterstützen. Im normalen Dienst sind die Helfer auf der Autobahn 2 und der Autobahn 7 anzutreffen. Sie helfen den Menschen im Stau, beraten und unterstützen gerade zur Urlaubszeit. Die Polizei freut sich über die Hilfe der Johanniter, denn die Retter sind auch schnell an den Unfallstellen, wenn wieder etwas Schlimmes passiert ist. Moderator Holger Buchholz bedankte sich bei den für die Johanniter stellvertretend anwesenden Thorsten Renken und Markus Franke und teilte mit, dass die Kollekte den Stauhelfern zu Gute kommt.

Dietmar Mahler erläuterte den Bikern im Anschluss den weiteren Ablauf, die Verkehrssicherheit und stellte die Scouts vor, die immer mit den gelben Westen den einzelnen Motorradgruppen beiwohnen. Während nun die Motorräder startbereit gemacht wurden, wurden erste Vorbereitungen für das Grillen und Chillen im Anschluss getroffen.

Die Biker begaben sich nun auf die geplante Tour über Wienhausen, Langlingen, nach Flettmar und zurück über Sandlingen zum Wederweg. Die Grills wurden in der Zeit angeheizt, um im Anschluss ein deftiges Essen zu präsentieren. Die Band „SoWhat“ & Friends, die zuvor auch den Gottesdienst schon begleiteten, boten wieder Live-Musik und es war jede Menge Zeit für Gespräche und Begegnungen.

Redaktion
Celler Presse

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