Bundesvorstand besucht Celler Johanniter – Neue Kita, Demenz WG und eine Interims-Rettungswache Eschede sind die Highlights des Besuchs

CELLE/ESCHEDE. Ganz schön viel zu bieten hatten die Celler Johanniter beim Besuch des Bundesvorstandes am Dienstag. Die Bundesvorstände Jörg Lüssem und Thomas Mähnert nahmen sich viel Zeit, um drei Einrichtungen der Johanniter-Unfall-Hilfe in der Residenzstadt zu besuchen. Sie wurden von den Landesvorständen aus Niedersachsen/Bremen, Hannes Wendler und Uwe Beyes, sowie den Regionalvorständen aus Harz-Heide, Christian Bauer, Stefan Radmacher und Sven Heine, begleitet. Die Celler Ortsverbandsführung um Dienststellenleiter Henning Hamann und den Ortsbeauftragten Christoph te Uhle stellten das ganze Spektrum den Besuchern vor.

Besuch der Interims-Rettungswache in Eschede stand auf dem Programm des Besuchs des Bundesvorstandes
Besuch der Demenz-WG in der Hattendorfstraße stand auf dem Programm des Besuchs des Bundesvorstandes

Die erste Station des Besuchs war die Demenz-Wohngemeinschaft in der Hattendorfstraße. Seit Mai 2018 betreuen dort die Johanniter-Pflegekräfte neun demenziell erkrankte Menschen. In einer liebevollen Umgebung – die Wohngemeinschaft ist in einer großzügigen Wohnung mit einem schön angelegten Garten untergebracht. Dort werden die Bewohner pflegerisch 24 Stunden lang umsorgt, können und sollen aber, soweit es möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben führen.

Besuch der Interims-Rettungswache in Eschede stand auf dem Programm des Besuchs des Bundesvorstandes

Ein weiterer Punkt auf dem Tagesprogramm war der Besuch der neuen Kita im Celler Stadtteil Vorwerk. Seit August dieses Jahres werden dort 40 Kinder in zwei Gruppen, einer Krippe und einer Kindergartengruppe, liebevoll betreut. Die Johanniter sind nicht nur Betreiber der Einrichtung, sondern haben die Kita gebaut. Das Projekt kostete 1,8 Millionen Euro und wurde binnen zwölf Monaten erfolgreich umgesetzt. Neben Betreuungsplätzen für Kinder sind auch mehrere Arbeitsplätze für Erzieher, Sozialassistenten und Hauswirtschaftskräfte entstanden. Mit großem Interesse schauten sich die Vorstände Innen- und Außenbereich, Gruppenräume, Krippen- und Schlafbereich sowie Waschräume der Kita an.

„Alles wurde begutachtet. Und zwar in Ruhe. Der Bundesvorstand war sehr angetan und fand, es sei eine schöne Einrichtung“, freut sich Kitaleitung Katrin Lukoschek über die positive Resonanz. Der Besuch hinterließ bei dem noch jungen Kita-Team und der engagierten Kita-Leitung einen bleibenden Eindruck: „Alle waren sehr offen, sehr transparent und interessiert. Das Team und ich haben uns gefreut, dass der Bundesvorstand sich Zeit für unsere Einrichtung genommen hat.“

Als Abschluss ging es dann für alle in eine Interims-Rettungswache nach Eschede. Die Celler Johanniter erhielten Anfang des Jahres erstmals die Rettungsdienstbeauftragung des Landkreises Celle und stellen seit Juli den Rettungsdienst und Krankentransport im Norden des Landkreises, also in Hermannsburg, Beckedorf und Eschede, sicher. Die Besonderheit dabei war, dass die Johanniter 35 Mitarbeiter eines privaten Unternehmens übernommen haben.

Die Bundesvorstände erkundigten sich im Gespräch mit Rettungswachenleiter Stefan Hauke und seinem Stellvertreter Carsten Rohse, wie die Stimmung der Mitarbeiter ist und ob sie mit ihrem neuen Arbeitsplatz zufrieden sind. Auch die Interimswache in Eschede sowie der Fuhrpark wurden begutachtet. „Man konnte sehen, dass die Bundesvorstände sich auch mit dem Thema Rettungsdienst und den Rahmenbedingungen gut auskennen“, betont Carsten Rohse. „Das war eine schöne, lockere Runde.“

Jörg Lüssem ist von der Arbeit der Celler Johanniter angetan: „Das war heute ein wunderbarer Tag. Wir haben u. a. eine ganz neue Kita besichtigt und ein tolles Team kennenlernen dürfen. Das hat uns sehr gut gefallen.“

Henning Hamann, Dienststellenleiter der Celler Johanniter, zieht ebenfalls eine positive Bilanz, insbesondere in Bezug auf die Mitarbeitermotivation: „Unsere Führungskräfte haben sich gefreut, die beiden Bundesvorstände persönlich kennenzulernen und einen direkten Austausch zu haben. Das Interesse des Bundesvorstandes an ihrer Arbeit vor Ort ist den Kolleginnen und Kollegen sehr viel Wert.“

PR
Foto: Oliver S. Bruse/Johanniter

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