Erstes Treffen der Geschichtswerkstatt Gemeinde Faßberg – Unerwartet große Beteiligung im Rathaus Faßberg

FAßBERG. Eine große Runde mit fast 40 neugierigen und sehr interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, so sah es Mittwochabend im Faßberger Rathaus aus. Die Sprecherin Angelika Cremer moderierte gut vorbereitet die Zusammenkunft und sehr viele Teilnehmer kamen mit ihren Fragen, Wünschen und Ideen zu Wort. Bürgermeister Frank Bröhl und Paul Hicks, in Vertretung des Bundeswehrstandortes, stellten Pläne und Vorstellungen seitens der Gemeinde und der Bundeswehr ausführlich vor.

Handouts mit Vorschlägen zum Selbstverständnis und zur Struktur der Geschichtswerkstatt sowie zu möglichen Aufgaben und Fragen zur Geschichtsaufarbeitung des Ortes und der umliegenden Dörfer waren ausgelegt. Es war eine sehr konstruktive, harmonisch verlaufende und für die Zukunft Mut machende Abendveranstaltung. Zum Jahresbeginn, fast wie bei einem Neujahresempfang, waren auch viele bekannte Personen aus der Gemeinde Faßberg, unter ihnen u. a. Carl-Wilhelm Kuhlmann, Stellvertretender Bürgermeister, Eike Bruns, Gemeindearchivar, Hans-Jürgen Birk, Förderkreis-NaturHeimat-Müden/Ö. und Lothar Kuhlmann, Kulturkreis Faßberg e.V. ins Rathaus gekommen.

Deutlich wurde bei den Diskussionen, dass es für die Historiker eine lohnende Aufgabe sein wird, dass umfangreiche Material zu sichten und aufzuarbeiten. Viele Unterlagen befinden sich in Privatbesitz und auch in zahlreichen Archiven. Einige alte Faßberger haben hier schon hervorragende Arbeit geleistet. Die Vorbereitungsgruppe um Angelika Cremer hat mit den Handouts ihre Vorstellungen dargelegt, wie die Geschichtswerkstatt aufgestellt und welche Aufgaben und Fragen den Wissenschaftlern gestellt werden könnte. Hans-Dietrich Springhorn wies die Anwesenden darauf hin, dass diese Geschichtswerkstatt und die Teilnahme daran etwas ganz besonderes für die Gemeinde Faßberg sei, alle könnten sehr stolz darauf sein. Die Vorarbeit sei durch die Glockendiskussion und den kirchlichem
Gesprächskreis aus der Mitte des Ortes mit eigener Kraft mit eigenen Mitteln entstanden. Bei vergleichbaren Gemeinden sei eine Geschichtsaufarbeitung meistens durch Einwirkung von außen geschehen.

Als nächster Termin, für das 2. Treffen der Geschichtswerkstatt, wurde gemeinsam der 4. Februar, 18:30 Uhr im Faßberger Rathaus, festgelegt. Dort geht es um das Selbstverständnis, die Struktur und auch um die Aufgabenstellung und Aufgabenverteilung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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