Grüne gegen Schulbezirke – Schulausschuss stimmt für den Umzug des Hölty-Gymnasiums nach Ovelgönne

Stadt und Landkreis CELLE. Die Grünen im Kreistag beantragten, die Schulbezirke zu ändern. Dafür gab es keine Mehrheit. Damit werden, so die Grünen in einer Pressemitteilung, dem Hölty nicht die Möglichkeit gegeben, Schülerinnen und Schüler aus der Stadt bei sich beschulen zu lassen. Da das Hölty im Moment keinen Schwerpunkt anbiete, sei dies mit Einführung der Schulbezirke Celler Schülerinnen und Schülern (SuS) verwehrt. Hingegen dürfen nach wie vor alle SuS aus dem Westkreis unter Angabe eines Schwerpunktes zum Ernestinum oder KAV wechseln. Alle anderen Wünsche seien Härtefälle. Diese Einschränkung des Elternwillens tragen die Grünen nicht mit.

Im Schulausschuss stimmte eine Mehrheit dem Umzug des Höltys zu. Auch Grüne haben dem pragmatischen und dem von der Schule und Elternschaft getragenen Antrag in den Westkreis nach Ovelgönne zu wechseln zugestimmt. Die SuS aus dem Westkreis müssen nicht mehr in die Stadt fahren.  Das Hölty macht der Oberschule 1 in der Heese Platz. Notwendige Anbauten werden dort nicht mehr nötig.

Marlies Petersen, die schulpolitische Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion vermisst ein zukünftiges Konzept. Ihr fehlt ein Fahrplan: „Wie soll Schule aufgestellt sein in den nächsten 20 Jahren, welche Schulformen, welche Schulgrößen, welche Ausstattung benötigen wir in Zeiten des Umbruchs?  Erst im Herbst bekundete die Verwaltung mit Vorlage des Baukonzeptes den Willen, Schule zukunftsfähig zu gestalten und Schulen und Eltern damit zu beteiligen. Davon ist nicht viel  geblieben!“

Die von den Grünen geforderten Elternbefragungen zu der Idee wie Schule aussehen soll, sei  methodisch nicht möglich, so der Landrat.  Marlies Petersen fragte dazu, ob da vielleicht nicht die Frage das Problem ist, sondern die Antwort, die man nicht hören möchte.

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