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Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken auf den Weg gebracht – Lühmann: Wichtig für medizinische Versorgung im ländlichen Raum

BERLIN/CELLE. Nachdem der Deutsche Bundestag Ende Oktober das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOSG) beschlossen hat, stimmte heute auch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zu. Dazu erklärt die Celler SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann: „Ich freue mich, dass nun auch die Länder das VOSG mehrheitlich verabschiedet haben. Heute ist ein guter Tag für die Vor-Ort-Apotheken im Landkreis Celle.“

Das Gesetz aus dem Bundesgesundheitsministerium sieht vor, dass künftig für gesetzlich Versicherte der gleiche Preis für verschreibungspflichtige Arzneimittel gilt – unabhängig davon, ob sie diese in der Vor-Ort-Apotheke oder über eine EU-Versandapotheke beziehen. Versandapotheken dürfen gesetzlich Versicherten keine Rabatte mehr auf rezeptpflichtige Arzneimittel gewähren. Außerdem sollen der Deutsche Apothekerverband und der GKV-Spitzenverband neue pharmazeutische Dienstleistungen vereinbaren. Denkbar sind beispielsweise eine intensive pharmazeutische Betreuung bei einer Krebstherapie oder die Arzneimittelversorgung von pflegebedürftigen Patienten und Patientinnen in häuslicher Umgebung. Hierfür werden durch eine Änderung der Arzneimittelpreisverordnung 150 Millionen Euro netto zur Verfügung gestellt.

Dazu Lühmann weiter: „Die Vor-Ort-Apotheken leisten auch in diesen schwierigen Zeiten wirklich wichtige Arbeit, insbesondere bei der flächendeckenden Gesundheitsversorgung. Mit dem nun von beiden Parlamenten beschlossenen Gesetz wollen wir sicherstellen, dass insbesondere die Menschen im ländlichen Raum in Zukunft weiterhin von den hochwertigen individuellen Leistungen der Vor-Ort-Apotheken profitieren können.“

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