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Stipendien für Anna Jander und Betty Garcés – Die RWLE Möller Stiftung fördert zwei Künstlerinnen

CELLE. Die RWLE Möller Stiftung vergibt gegenwärtig zwei Stipendien an zwei überragende Künstlerinnen aus den Bereichen Musik und bildenden Kunst. Das Halbjahresstipendium für die erfolgreiche, international anerkannte erste Afro-Kolumbianische und lyrische Sopranistin Betty Garcés, wurde auf weitere sechs Monate (bis Ende Juli 2021) verlängert. Sie wurde im Oktober 2020 als „Emerging Artist“ (Nachwuchskünstlerin) durch die weltweit renommierte Organisation „Opera for Peace“ geehrt und darüber hinaus mit dem „Creativ Forbes“ ausgezeichnet. Wer der Künstlerin auf Instagram folgen möchte, kann dies unter >bettygarces soprano< tun, siehe auch unter www.rwlemoeller.de

Ein zweites Halbjahresstipendium vergibt die Stiftung zurzeit an die seit 1999 im Landkreis Celle lebende und freischaffende bildende Künstlerin Anna Jander. Sie absolvierte das Studium der freien Malerei und Grafik an der HbK, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, das sie 1992 mit Diplom und als Meisterschülerin von Professor Lienhard von Monkiewitsch abschloss. Sie erhielt u. a. ein Austauschstipendium an „The School of the Art Institute of Chicago“ (USA) und lebte von 1992 bis 1999 in Berlin, wo sie Mitbegründerin des Atelierhauses Mengerzeile in Berlin Treptow war. Seit 1992 ist sie auch als Trickfilmerin tätig. Diese Arbeit begleitet ihre künstlerische Tätigkeit bis heute. 1997 bis 2000 war sie Tutorin für Hintergrundmalerei an: IFS Internationale Film Schule Köln, Animation School Hamburg, HFF Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolff (Potsdam Babelsberg). Im Kunstverein Celle ist Anna Jander seit 2018 im Vorstand vertreten und auch als Kuratorin tätig. 2009 war sie zusammen mit Klaus Jordan Mitbegründerin des Netzwerks Südheide gegen Rechtsextremismus. Zudem gewann sie 2013 den Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

Der Celler Kulturpreisträger Dietrich Klatt schreibt zu Anna Jander, sie sei eine „intensiv schaffende Künstlerin, die erfolgreich eigene künstlerische Formen entwickelt hat, die innovativ und eindringlich vorrangig unsere täglichen Lebensumstände und Räume spiegeln. In origineller und kreativer Weise schildert sie heimatliche Gefilde, aber auch von der Industrie verlassene, verfallende amerikanische Städte oder kunstlichtüberströmte Autostraßen im Westen der USA; für die rasend sich entwickelnden Städte Chinas findet sie neue Formen (Suzhou-Bilder) für Raum, Licht und Bewegung.“

Die RWLE Möller Stiftung vergibt beide Stipendien als Zeichen der Wertschätzung und es soll zudem die Weiterarbeit unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Zeit ermöglichen. Weitere Informationen unter www.anna-jander.com und auf der Stiftungs-Webseite.

RWLE Möller-Stiftung





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