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„Der Pipenposten muss auf dem Brandplatz bleiben“ – SPD fordert zweiten Teil der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

  • Celle

CELLE. Bereits während der Ortsratssitzung aus der Altstadt/Blumlage am 25.11.2020 begrüßten die Mitglieder aus den Reihen der SPD die geplante Umgestaltung des Brandplatzes in der Celler Innenstadt. „Dies ist schon lange eine Forderung der SPD in der Altstadt/Blumlage und war auch ein Thema, welches ich immer verfolgt habe“, so die ehemalige Ortsbürgermeisterin Gudrun Jahnke. „Der Plan, die Bürgerinnen und Bürger während eines Aktionstages auf dem Brandplatz in die Umgestaltung des Platzes mit einzubinden, war vor vielen Jahren sicher der Richtige. Jedoch ist diese Beteiligung schon lange her und Geschäftsleute und Anwohner*innen im nahen Umfeld des Brandplatzes haben sich verändert“, so Jahnke weiter.

Deshalb fordere die SPD die Stadtverwaltung auf, einen zweiten Teil der Beteiligung zu organisieren und vor dem Umbau die Pläne mit den Kaufleuten und Anwohner*innen noch einmal zu diskutieren.

Christoph Engelen habe schon während der Ortsratssitzung im November 2020 die Tatsache kritisiert, dass der Pipenposten nach dem Umbau des Brandplatz vom selbigen verschwinden soll. „Seit über 80 Jahren hat der Pipenposten auf dem Brandplatz sein Zuhause“, argumentiert Engelen. „Zwar ist dieser Standort nicht der ursprüngliche Ort des Brunnens, aber für viele Celle Bürgerinnen und Bürger gehört der Pipenposten auf den Brandplatz und nicht auf den Markt, wo er vor langer Zeit mal gestanden haben soll. Die Menschen sind mit dem Pipenposten auf dem Brandplatz groß geworden. Deshalb soll er auch dableiben, wo er jetzt steht“, so Engelen.

von links: Patrick Brammer, Reinhold Wilhelms, Gudrun Jahnke und Christoph Engelen.

Patrick Brammer ergänzt die Äußerungen. „Der Pipenposten ist zentraler Bestandteil des Brandplatzes. Eine moderne Umgestaltung des Platzes muss die traditionellen Elemente integrieren und nicht wegplanen“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD im Celler Stadtrat.

Es gibt die berechtigte Befürchtung, dass die geplante Umsetzung des Pipenpostens zu sehr großem Unmut bei den Bürger*innen in Celle führt. Besonders deutlich sei das in Gesprächen mit anliegenden Geschäftsleuten sowie Anwohnern der umliegenden Straßen geworden. Hier wurde auch die Frage nach den Kosten für den Umzug des Pipenposten diskutiert.

„Diese Gelder werden an anderen Stellen, wie z.B. für die Straßen- und Schulsanierung, dringender benötigt. Zumal nach der derzeitigen Planung eine zwingende Umsetzung gar nicht erkennbar ist“, sind sich die Mitglieder der SPD einig.

PR
Foto: Nicole Engelen

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