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Impfungen und Schnelltests retten menschliches Leben – Öffnungsstrategien retten Innenstadtleben

CELLE/UELZEN. Impfungen voranbringen – Schnelltests ermöglichen und lokale und regionale Öffnungsstrategien beginnen. Mit diesem Dreiklang sollten wir den nächsten Schritt in der Pandemiebekämpfung gehen. Die Akzeptanz für die getroffenen Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung ist in der Bevölkerung hoch. Die Todeszahlen gehen deutlich zurück, die Infektionsrate bei den über 80-jährigen sinkt erheblich. Zu diesem Themenkreis äußert sich der Bundestagsabgeordnete Henning Otte:

„Die lange Phase an Einschränkungen belastet viele Menschen. Zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zeigen mir deutlich, dass eine so lange Zeit mit Kotaktbeschränkungen, Schul- und Kita-Schließungen bis hin zu Schließungen einzelner Branchen, zur Resignation führt. Wir brauchen Mut zu mehr Selbstverantwortung für die Bürgerinnen und Bürger. Maßnahmen sind – nicht zuletzt wegen der Virus-Mutationen – weiterhin geboten, ersetzen aber nicht selbstverantwortliches Handeln.

Daher erwarte ich morgen von der Ministerpräsidentenkonferenz einen Beschluss mit einer praktikablen und verlässlichen Öffnungsperspektive. Den stark betroffenen Branchen muss ein klares Öffnungs-Szenario aufgezeigt werden. Die Kontaktbeschränkungen müssen nun gelockert werden, insbesondere für unsere Kinder. Durch eine schrittweise Abkehr von der bisherigen Regelung können wieder soziale Kontakte aufgenommen werden, die nicht nur unseren Kindern fehlen.

In Landkreisen mit konstant niedriger Inzidenz müssen der Einzelhandel, die Gastronomie und Museen – unter Einhaltung von Abstands- und Hygienevorgaben – wieder öffnen dürfen. Nach Terminvereinbarung muss dem Einzelhandel auch bei höherer Inzidenz dieses ermöglicht werden.

Diese stufenweise Öffnung kann sich nicht an einer starren Inzidenz orientieren, sondern muss weitere Kriterien, wie z.B. die Gesamtzahl der Tests, Infektionsverteilung nach Altersklassen und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigen. Die Ausbreitung der Mutationen müssen wir dabei auch fest im Blick behalten .

Die Pandemie wird uns auch in den nächsten Monaten – bei einer sich wiederholenden Impfung sogar die nächsten Jahre – begleiten. Sie darf aber nicht der bestimmende Teil des Lebens sein!“

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