Samstag, 15. August 2026

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Wie wird CBD konsumiert?

CELLE. CBD ist ein natürlicher Wirkstoff und in vielen Produkten enthalten. Welche
Möglichkeiten zur Einnahme gibt es?

Wie wird CBD konsumiert?

CBD (Cannabidiol) findet immer mehr Anhänger! Die Substanz wird aus der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis Sativa) extrahiert und verursacht keine psychoaktiven Effekte. Ihr werden entspannende, entzündungshemmende und therapeutische Wirkungen bescheinigt.

Aufgrund seines guten Rufes erscheinen immer neue Variationen in verschiedenen Darreichungsformen auf dem Markt. Weit verbreitet ist CBD Öl, doch auch Tabletten, Kristalle und Kapseln finden ihre Abnehmer. Zudem wird CBD in Liquids, Salben und Cremes gemischt. In letzter Zeit sind auch Fruchtgummis im Kommen. Wer das Kraut oder die Blüten konsumieren möchte, sollte wissen, dass diese Form in Deutschland noch verboten ist, ähnelt das Biomaterial doch zu sehr dem psychoaktiven THC (Tetrahydrocannabinol).

Wie wird CBD aufgenommen?

Die Produkte werden in spezialisierten Online-Shops angeboten oder sind in Apotheken erhältlich. In der Regel sind die Erzeugnisse von guter Qualität. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt CBD Produkte von Zamnesia oder anderen vertrauenswürdigen Anbietern. 

Um die fast unüberschaubare Warenvielfalt etwas einzuordnen, werden sie nach der Darreichungsform klassifiziert.

Sublinguale Einnahme

Diese Darreichungsform zeichnet sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit aus und verschafft eine zeitnahe Wirkung. Dabei wird das CBD Produkt unter die Zunge gelegt oder geträufelt. Nach einigen Minuten gelangt es über die Mundschleimhaut in den Organismus, um seine Effekte zu entfalten.

Besonders CBD Öl eignet sich für diese Art der Einnahme. Der Vorteil liegt in der einfachen Verwendbarkeit, kann der Konsum doch ohne größere Rituale in den Alltag eingebaut werden. Für Tabletten gilt Ähnliches. Diese lösen sich nach kurzer Zeit auf. Geübte Anbieter arbeiten mit Kristallen, da diese zu fast 100 % aus reinem CBD bestehen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen.

Aufnahme durch Inhalation

Bei der Inhalation werden die Wirkungen noch schneller erreicht. Dabei gibt es drei Formen. Beim Rauchen werden Blüten und Blätter mit Tabak gemischt und in eine Zigarette gedreht, verbrannt und inhaliert. Problematisch sind dabei die toxischen Stoffe des Tabaks, Nichtrauchern ist davon abzuraten.

Inhalieren von CBD ist auch in der E-Zigarette möglich. Dabei wird ein CBD-haltiges Liquid verdampft, um die Wirkstoffe freizusetzen. Nach dem gleichen Prinzip, jedoch in der Entwicklung weiter fortgeschritten, gehen die sogenannten Vaporizer (Verdampfer) vor. Diese können in vielen verschiedenen Ausführungen vom Hosentaschenformat bis zum Tischgerät mit allen Schikanen erworben werden. Der Unterschied zur E-Zigarette ist dahin gehend, dass mit einem Vaporizer auch Kraut, Blüten und CBD-Öl verdampft werden kann. CBD verträgt selten Temperaturen höher als 200 °C. Dabei werden 95 % der Wirkstoffe gelöst. Giftige Verbrennungsrückstände fallen nicht an.

Orale Einnahme

Der Geschmack von CBD ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem muss nicht verzichtet werden – geschmacksneutrale Kapseln können ganz einfach geschluckt werden. Zudem lässt sich CBD in Eigenregie verschiedenen Speisen und Rezepten zufügen. Dafür sind vor allem die Kristalle prädestiniert.

So eignet sich Cannabidiol für Salatöl, aber auch in Suppen, Puddings und Dips kann der Stoff problemlos untergemischt werden. Wer mit CBD andere heiße Speisen verfeinern möchte, sollte dies erst dann tun, wenn der Teller angerichtet ist. Im Backofen oder auf dem Herd werden die Substanzen durch die Hitze zerstört. Die Wirkung beginnt bei der oralen Einnahme zeitversetzt nach drei bis vier Stunden. Der Wirkstoff muss erst der Magen-Darm-Trakt passieren, bevor der Blutkreislauf erreicht wird.

Äußerliche Anwendung

Salben und Cremes mit CBD werden sowohl in der Kosmetik als auch zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Man kann den Wirkstoff auch selbst den gewohnten handelsüblichen Produkten beimischen, am besten in Form von Kristallen.

CBD in der äußerlichen Anwendung kosmetischer Natur verbessert das Hautbild. Bei Schmerzen wird die Salbe direkt auf die betroffenen Partien eingerieben. Sie dringt schnell in die Haut ein und die entzündungshemmenden Effekte wirken innerhalb weniger Minuten.

Dosierung und Nebenwirkungen

Aufgrund der Produktvielfalt kann keine allgemeingültige Dosierungsanleitung übermittelt werden. Zudem besitzen die verschiedenen Produkte unterschiedliche Konzentrationen und jeder Organismus reagiert individuell auf die Einnahme. Deshalb raten Experten, mit einer sehr niedrigen Dosis zu beginnen und diese dann Schritt für Schritt zu steigern, bis der Punkt der optimalen Wirksamkeit eingetreten ist.

CBD ist ein Naturprodukt. Deshalb ist von einschneidenden Nebenwirkungen nichts bekannt. In seltenen Fällen kommt es zu niedrigem Blutdruck, Durchfall, Appetitlosigkeit und Müdigkeit.

Foto: Bloom