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Feierstunde für Demokratie und Freiheit

Samtgemeinde WATHLINGEN. Im Rahmen der deutschlandweiten Wochen für Vielfalt und Demokratie lud das KESS am vergangenen Sonntag zu einer Feierstunde ein. Für die Demokratie vor Ort waren neben Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube auch die drei Gemeinden Nienhagen, Adelheidsdorf und Wathlingen mit ihren Bürgermeister*innen Jörg Makel, Heike Behrens und Johann Kesselhut vertreten. Daneben hatte das KESS gezielt Familien, Senior*innen, Neuzugezogene und Alteingesessene eingeladen. „Wir dürfen nie vergessen, dass auch wir in Deutschland einen langen historischen Weg gegangen sind, um in Freiheit und Demokratie zu leben“, betonte Wolfgang Grube in seiner Eröffnungsrede.

„Demokratie und Solidarität sind die beiden Seiten einer Medaille“, hob Simone Welzien, Geschäftsführerin des KESS, hervor und verwies darauf, dass gerade in der Pandemie die individuelle Freiheit auf das Mitwirken aller angewiesen war. „Wir brauchen Orte wie das KESS, an denen Menschen ein eigen- und sozialverantwortliches Miteinander von Alt und Jung erfahren können.“

Im Anschluss daran sprach Peter Klages, Mitarbeiter im Integrationsbüro der Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel, ein Gelöbnis auf die Freiheit, während die Glocke läutete. Sie erinnert an die Freiheitsglocke am Roten Rathaus in Berlin, die auch heute noch jeden Sonntag im Deutschlandfunk Kultur um Punkt 12.00 Uhr mittags ertönt. Sie wurde 1950 den Deutschen von den Amerikanern geschenkt als Erinnerung daran, dass Freiheit niemals etwas Selbstverständliches ist.

Mit einer Postkartenaktion möchte das KESS auch in den kommenden Wochen zum Nachdenken über die Freiheit anregen. Gerahmt wurde das Programm vom Gitarren-Trio um Sigrid Thöling.

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