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LINKE: „Volkswagen – Arbeitsplatzgarantien durch Auslastung im Wolfsburger VW-Stammwerk – Ministerpräsident ist in der Pflicht Druck zu machen“

NIEDERSACHSEN. „Die schlechten Nachrichten bei Volkswagen reißen nicht ab: Jobabbau, negative Quartalszahlen und die Verschiebung der Investtionsrunde, die die milliardenschweren Ausgaben für die nächsten fünf Jahre festlegt und über die Modellbelegung von Werken entscheidet. Dazu kommt, dass das Hauptwerk in Wolfsburg – immerhin die größte Autofabrik der Welt – nicht ausgelastet ist. Zehntausende VW-Beschäftigte müssen seit Monaten immer wieder in Kurzarbeit. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Der Volkswagen-Vorstand muss endlich seine Versprechen einlösen und endlich für eine Auslastung des Stammwerkes in Wolfsburg sorgen! Dazu gehört auch die zügige Umstellung auf Elektro-Mobilität, um das Werk zukunftssicher zu machen. Hier hat der Konzern in der Vergangenheit viele Chancen vertan. Deshalb ist auch Ministerpräsident Stephan Weil gefordert, seinen Einfluss im Aufsichtsrat zu nutzen, um die Umstellung voranzutreiben und gegen die Interessen der Kapital-Seite für eine Arbeitsplatzgarantie zu sorgen!“, fordert Lars Leopold, Landesvorsitzender der LINKEN in Niedersachsen angesichts der jüngsten Bekanntmachungen aus dem VW-Betriebsrat.

Co-Vorsitzende Heidi Reichinnek ergänzt: „Volkswagen ist der wichtigste Betrieb in Niedersachsen und alleine in Wolfsburg arbeiten über 13.000 Menschen für den Konzern. Es ist unsere soziale Verantwortung gegenüber den Menschen in Niedersachsen, dass wir Klarheit schaffen. Der Umbau auf Elektro-Mobilität muss gemeinsam mit den Beschäftigten und nicht auf deren Rücken realisiert werden. Volkswagen hat in der Vergangenheit gezeigt wie sozialverträglicher Umbau aussehen kann, es gibt also keine Ausreden mehr, wenn die Konzernleitung sich jetzt wegduckt in Anbetracht der aktuellen Probleme.“

Hintergrund: Im Volkswagen Stammwerk in Wolfsburg sind ein weiteres Jahr in Folge die vom Unternehmens-Vorstand versprochenen Auslastungszahlen nicht erreicht worden. Dies sorgte für harte Kritik aus dem Betriebsrat heraus.

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