Die 4. Friedenslichter- Kundgebung in Adelheidsdorf / Großmoor – „Slawa Ukraine“ (Ruhm und Ehre der Ukraine)
ADELHEIDSDORF/GROßMOOR. Es begann wieder sehr bewegend am Montag den 21. März auf dem Grillplatz in Großmoor. Martina Sonnenberg-Ackemann spielte zur Eröffnung „Imagine“ und später „You Raise Me Up“. Wie bei jeder Kundgebung begrüßte Samtgemeinde-Bürgermeisterin Claudia Sommer die rund 150 anwesenden Besucherinnen und Besucher. Sie erläuterte eindrucksvoll einen Rückblick und Sachbericht der Maßnahmen, die von der Samtgemeindeverwaltung seit Kriegsbeginn umgesetzt wurden.
Direkt im Anschluss übernahm der Gemischte Chor Großmoor unter der Leitung von Joschua Claassen, der neben „An Irish Blessing“ später auch „Heal the World“ von Michael Jackson dar geboten hat. Bürgermeisterin Heike Behrens und Pastor Stefan Thäsler fanden ebenfalls die richtigen Worte an diesem Abend. Auch dieses Mal war der Platz mit blau-gelben Scheinwerfern von Nienhagen-Kultur in Erinnerung an die Nationalfarben der Ukraine illuminiert. Ein sehr bewegender Moment der Veranstaltung dürfte wohl der Auftritt der ukrainischen Journalistin Lena gewesen sein.
„Wir lieben keine Diktatoren und weigern uns, Sklaven zu sein. Ja, die Ukraine wird bis zuletzt kämpfen. Aber ich habe Angst, darüber nachzudenken, welchen Preis wir dafür zahlen werden“, so die Journalistin. Weiter sagt sie: „Und seien wir ehrlich: Es ist nicht nur unser Krieg. Es ist auch eurer. Sollte die Ukraine scheitern, könntet ihr die Nächsten sein.“
Am Ende luden die Sprecherinnen und der Chor dazu ein, gemeinsam das Lied „Ein bisschen Frieden“ zu singen. Bernd König übersetzte die Worte den anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
In Anschluss an die Friedenskundgebung in Adelheidsdorf begrüßte Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer, Bürgermeisterin Heike Behrens und der Organisator Alexander Hass Flüchtlingsfamilien. „Es war wieder ein bewegender Abend mit vielen Emotionen. Ein Abend, der den Geflüchteten Menschen zeigen soll, dass sie willkommen und nicht alleine sind“, so Claudia Sommer.
Am nächsten Montag um 19 Uhr findet die Friedenskundgebung wieder in Nienhagen auf dem Herzogin Agnes Platz statt. Einige Flüchtlingen haben sich angeboten ein ukrainisches Lied zu singen. „Ich würde mich sehr freuen, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Samtgemeinde die Chance nutzen, um so Solidarität mit den Opfern des durch Putin angegriffenen Landes zu zeigen“, ergänzt Friedenslichter Initiator, Alexander Hass.
Helferinnen und Helfer sind willkommen. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen die bei den kommenden Kundgebungen 1-2 Stunden unterstützen möchten, können sich mit den Organisatoren telefonisch unter 0172-6140870 oder per eMail stadtmanager@icloud.com in Verbindung setzen.
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