Vom Verhalten von Wimperntierchen bis zur Erforschung von Quasaren
Nach 2019 fand – nach Corona bedingter Pause – in diesem Jahr wieder einmal ein Regionalwettbewerb Jugend forscht in Celle statt. Gleichzeitig hat das Unternehmen Baker Hughes Patenschaft und Organisation der Veranstaltung von der SVO übernommen, die bis 2019 federführend war. So war es dann auch ein Anliegen von Baker Hughes, Jugendlichen einen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Insgesamt wurden 42 Projekte aus den Themenfeldern Arbeitswelt, Chemie, Technik, Mathematik/Informatik, Biologie, Geo- und Raumwissenschaften und Physik von Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen vorgestellt.




























Neben Schülerinnen und Schülern aus den Celler Gymnasien Hermann-Billung Gymnasium, Gymnasium Ernestinum, Immanuel-Kant-Gymnasium aus Lachendorf und dem Christian Gymnasium aus Hermannsburg haben sich noch Schülerinnen und Schüler aus Burgdorf, Bucholz/Nordheide, Cuxhaven, Bad Bevensen, Göttingen und Otterndorf beteiligt.
„Es geht darum, junge Menschen an die naturwissenschaftlichen und technischen Berufe heranzuführen. Für jedes Unternehmen ist das für die Zukunftsfähigkeit und den Innovationsstandort Deutschland wichtig“, betonte Baker Hughes Geschäftsführer Dr. Sven Krüger in seiner Begrüßungsrede. Es werde immer wichtiger, dass der Nachwuchs kommt. „Der Wettbewerb passt hervorragend zu uns.“
Wie Wettbewerbsleiterin Barbara Peters im persönlichen Gespräch erläuterte, sei die Beteiligung von Schulen von Lehrkräften abhängig, die sich für die Sache engagieren und auch Schülerinnen und Schüler in Arbeitsgruppen motivieren, sich eines Themas anzunehmen. Außerdem sei für den diesjährigen Wettbewerb die Vorlaufzeit sehr kurz gewesen
„Gemälde in Gefahr – wie gut versiegeln Versiegler wirklich“ war das Thema von Bea Felizia Ristau vom Gymnasium Kattenberge. Ein ganz aktuelles Thema. Ihr Fokus lag auf Acrylfarben, mit denen sie selbst auch malt. So hat sie die Farben auf Leinwandstücken mit Versiegeler versehen und Auswirkungen durch Umwelteinflüsse getestet und Auswirkungen hinsichtlich Ausbleichen und Struktur der Leinwand unter dem Mikroskop untersucht.
Benjamin Schoofs vom Amandus-Abendroth-Gymnasium befasste sich mit Quantenspielen, die mehrere Agenten auf einem Quantencomputer spielen können. Die Annäherungsverfahren zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen hatte sich Kilian Martens vom Gymnasium Kattenberge vorgenommen. Sicher nicht ganz einfach. Ernüchternd scheint dann das Beispiel, dass damit der Abkühlprozess beim Kaffee ermittelt werden kann unter Berücksichtigung der Temperatur des Kaffees und der Umgebungstemperatur.
„Blatt-Papier“ im wahrsten Sinne des Wortes haben Johanna Lieber und Emma Zapf von der Rudolf-Bembennek-Gesamtschule versucht herzustellen. Statt des Holzes experimentierten sie mit Blättern der Bäume. Carolin Nothnagel vom Hermann-Billung-Gymnasium untersuchte das Verhalten von Ameisen. Ebenfalls vom HBG haben Lukas Rünger, Eric Bekuhrs und Nils Gerdes sich dem Verhalten von Wimpertierchen gewidmet. Johanna Trübner vom Christian-Gymnasium Hermannsburg untersuchte die Auswirkung von verschiedenen Geräuschen auf die Lernfähigkeit von Schülern. Dazu lösten Schülergruppen jeweils Aufgaben zur Merkfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Motorik und Problemlösungsfähigkeit.
„Können Ponys Farben unterscheiden?“ Emilia Hildebrandt und Jona Malin Jehring vom Gymnasium Otterndorf sagen eindeutig „ja“ zu ihrem Experiment. Die Ponys haben sich zielsicher die Farbe des Eimers mit ihrem Futter gemerkt. Dass man auch Strom aus der Gemüsekiste herstellen kann, demonstrierte Alexander Busse von der Rudolf Bembennek-Gesamtschule. Kupfer- und Zinkplättchen in eine Zitrone gedrückt machen’s möglich. Zum Betreiben eines Kühlschranks reicht es allerdings nicht.
Zudem nahmen die Auszubildenden von Baker Hughes die Gelegenheit, Fertigungsprozesse und Produkte zu präsentieren, um (nicht nur) Jugendliche neugierig zu machen, was denn in dem Unternehmen alles hergestellt wird. Allerdings sollten damit vorwiegend Jugendliche angesprochen werden, sich für eine Ausbildung bei Baker Hughes zu interessieren.
Die einzelnen Projekte wurden im Laufe der Veranstaltung von einer Jury bewertet. Das Juryurteil zu den einzelnen Themenbereichen wird am Mittwoch in einer Onlineschalte verkündet.
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Prese.de
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