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„Tief und fest verwurzelt mit Wietze“

  • Wietze

Wenn Bürgermeister Wolfgang Klußmann die Blumen an die Pflegedienstleiterin Katharina Schulz übergibt mit den Worten: „Diese Einrichtung ist tief und fest verwurzelt mit Wietze“, dann spielt er auf die lange Tradition einer Sozialstation des Roten Kreuzes in dem Ort mit rund 9.000 Einwohnern an. Es war die erste Einrichtung dieser Art im Landkreis Celle überhaupt. Lange Jahre war sie im Rathaus beheimatet, nach einer Zwischenstation hat sie nun neue Räume bezogen, die kürzlich offiziell eröffnet wurde.

Sie ist die zentrale Anlaufstelle für die knapp 40 Mitarbeiter, die hilfebedürftige ältere Menschen zu Hause betreuen, und dient auch für Beratungsgespräche mit pflegenden Angehörigen. „Wir sind einer von insgesamt fünf Stützpunkten im Landkreis“, erläutert Katharina Schulz. 140 Mitarbeiter und 60 Fahrzeuge sind in Celle, Wietze, Eschede, Hermannsburg und Faßberg im Einsatz, um den Bedarf an Pflege, Unterstützung im Haushalt, Verbandswechsel oder Medikamentengabe und vieles mehr täglich zu decken. „Die DRK-Pflegeteams stellen bedürfnisorientierte Betreuung sicher, damit die Menschen möglichst lange in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können“, berichtet die Fachbereichsleiterin Anke Brockmann.

Dank der über den Landkreis verteilten Stützpunkte kann der DRK-Kreisverband Celle ein flächendeckendes Netzwerk für die Versorgung in vertrauter Umgebung anbieten. „Wir sind da, wo Menschen unsere Unterstützung brauchen“, benennt Vorstand Ketija Talberga ein grundsätzliches Anliegen des Roten Kreuzes und fügt hinsichtlich des Angebotes von ambulanten Pflegeteams hinzu: „Unsere Patienten entscheiden, was sie in ihrer persönlichen Situation benötigen, um weiterhin möglichst eigenständig zu leben.“

Bürgermeister Wolfgang Klußmann informierte sich ausführlich über das stetig an Bedeutung gewinnende Thema einer älter werdenden Einwohnerschaft mit all ihren Bedürfnissen. „Ich freue mich sehr, dass das DRK als Anbieter von Pflege dem Ort erhalten bleibt“, sagte er und wartete abschließend mit einer überraschenden Bitte auf: „Ich würde gerne mal eine Pflegekraft auf ihrer oder seiner Tour begleiten, damit ich weiß, worum es hier genau geht.“ Anke Brockmann reagierte prompt: „Ich rufe Sie demnächst im Büro an, dann machen wir einen Termin aus.“

Anke Schlicht
Foto: Anke Schlicht

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