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Die Grenzen des Sagbaren – Sprache im Zeitalter von „hate speech/Hetzsprache“ und „politischer (Hyper-)Korrektheit“

  • Celle

Professor Dr. Peter Schlobinski, Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Ssprache, setzt sich In seinem Vortrag mit der Frage  „Was darf man (noch) sagen?“ auseinander, die in den vergangenen Jahren zunehmend gestellt wird und deren Beantwortung Gegenstand des öffentlichen Diskurses ist.

Die Grenzen des Sagbaren scheinen sich zu verschieben. Zum einen werden explizit definierte Normen verletzt wie Gesetzesnormen bei Beleidigungen/Beschimpfungen (Fall Renate Künast) oder bei antisemitischem Sprachgebrauch, zum anderen implizit geltende Normen wie Höflichkeitskonventionen. Sprachliche Formen werden tabuisiert (z.B. schwarzfahren) oder enttabuisiert (z.B. völkisch als „normales, neutrales“ Adjektiv). Die Verschiebungen der Grenzen des Sagbaren, Tabuisierung und Enttabuisierung als Mittel strategischer Kommunikation sind vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zu sehen, in denen die Durchsetzung der eigenen Vorstellungen und Interessen im Vordergrund stehen bis hin zur Anwendung von (verbaler) Gewalt. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 20. April 2023, um 19:30 Uhr im Kreistagssaal Celle, Trift 26 statt (ebenerdig).

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Foto: niekverlaan / Pixabay

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