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Lindenallee am Schützenplatz größtenteils gefällt

Die Baumstümpfe sehen noch frisch aus, lange kann die Fällaktion auf der Allerinsel nicht zurückliegen, der neun der insgesamt 16 Allee-Linden auf dem Schützenplatz zum Opfer gefallen sind. Zwei Stümpfe weisen einen hohlen Kern auf, die restlichen sieben sehen gesund aus. Alle Äste, Stämme und bis auf Reste auch die Sägespäne wurden sorgfältig entsorgt.

Die Bäume machen Platz für den zweiten Bauabschnitt auf der Allerinsel, entstehen soll das Quartier an der Alleraue. Insofern war es eine Abholzung mit Ansage, aber der Zeitpunkt überrascht dennoch, denn der Bebauungsplan ist noch nicht vom Rat genehmigt, dieses wird auch in der Dezember-Sitzung noch nicht der Fall sein. Das Verfahren hat diesen Status noch nicht erreicht, zunächst steht die öffentliche Auslegung an.

Vor rund einem Jahr war die Allee der Stadtverwaltung eine Pressemitteilung wert mit dem Titel: „Lindenallee bleibt erhalten“. Das Neue Rathaus hatte Gespräche mit den Schützen geführt, ohne Beteiligung der Politik war man zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Teil der beidseitigen Baumreihen stehen bleibt. Die Bemühungen von Seiten der Unabhängigen, die komplette Allee zu retten, liefen ins Leere. In einem Antrag unter Federführung von Dr. Udo Hörstmann hieß es: „Die Linden an der Hafenstraße bilden ein Ensemble, das nicht auseinandergerissen werden dürfe. Zudem benötigten die Linden mehr Lebensraum, entsprechende Maßnahmen erforderten Platz. Um 30 Meter solle die Grenze für die Bebauung nach Osten verschoben werden.“

Nun wurden Tatsachen geschaffen, die Bäume sind verschwunden, übrig blieb eine kleine Restallee vor winterlicher Kulisse.

Anke Schlicht
Celler Presse

Fotos: Anke Schlicht

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