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Sozialstation Wathlingen/Flotwedel stellt sich beim Info-Nachmittag des SoVD Ortsverbandes Nienhagen vor

Fast 100 Mitglieder und Gäste konnte der 1. Vorsitzende Hermann Kesselhut begrüßen, die der Einladung des SoVD Ortsverbandes Nienhagen in den Hagensaal zum Info-Nachmittag mit dem Vortrag „Hilfe, die nach Hause kommt – Sozialstation Wathlingen/Flotwedel“ gefolgt waren. Michaela Schnoor, seit 22 Jahren Pflegedienstleitung in der Sozialstation, stellte eindrucksvoll die 1981 als kommunaler Pflegedienst errichtete gemeinsame Sozialstation der Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel vor.

Diese hat ihren Sitz im Rathaus Nienhagen in der Dorfstraße und beschäftigt 33 Mitarbeiterinnen, davon 30 Pflegefachkräfte und Pflegehelferinnen. Dazu kommen Auszubildende und regelmäßig Praktikanten.

In der Samtgemeinde Wathlingen werden derzeit von rund 30.000 in den Samtgemeinden lebenden Menschen täglich 220-240 Mitbürger aller 5 Pflegegrade in Früh- und Spätschichten versorgt. Bei Pflegegrad 4 und 5 geht dies allerdings nur unter Mithilfe der Angehörigen. Für die Versorgung stehen 28 Fahrzeuge zur Verfügung. Michela Schnoor erläutert eingehend, dass viele Behandlungen des Pflegedienstes verordnet werden können.

Der Patientenstamm besteht zu zwei Drittel aus Frauen und einem Drittel aus Männern, berichtet Michaela Schnoor. Den größten Anteil machen die 80-90-Jährigen aus, den zweitgrößten Anteil die 70-80-Jährigen und einen weiteren großen Anteil haben die über 90-Jährigen. Die durchschnittliche Betreuungsdauer beträgt 7 Jahre, so Michaela Schnoor. Monatlich werden in der Regel folgende Aufgaben übernommen: 3060 Stützstrümpfe anziehen und knapp 300 Kompressionsverbände anlegen, ca. 400 Spritzen und 240 Medikamenteneinnahme unter Aufsicht, 3500 Behandlungspflegen, 1100 sonstige Pflegen und knapp 800 sonstige Besuche. 

Der Pflegebedarf ist bekanntlich überall hoch, dadurch gibt es auch bei der Sozialstation Wartelisten. Deshalb bittet Michaela Schnoor am Ende ihres Vortrages auch um Verständnis, dass nicht jede und jeder gleich morgens um 8.00 Uhr berücksichtigt werden kann, zeitgebundene Medikamenteneinnahmen und das Fertigmachen zur Tagespflege haben Vorrang. Nach der beeindruckenden und informativen Vorstellung der Sozialstation, die mit viel Beifall bedacht wurde, wurden Michaela Schnoor als Dankeschön Herzkissen aus der Herzkissen-Aktion überreicht. Diese nahm sie mit großer Freude entgegen, da diese bei den Patientinnen immer ein Gefühl der Herzlichkeit und des Trostes hinterlassen.

Im Anschluss fand das traditionelle Grünkohl-Essen statt. Die Mitglieder und Gäste genossen den leckeren Grünkohl mit Bregenwurst, Kasselerbraten und Bauchfleisch von der Fleischerei Ibsch aus Ovelgönne. In geselliger Runde und bei vielen Gesprächen klang der informative und kulinarische Nachmittag aus.

Gisela Janßen

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