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Themenabend in Hermannsburg: Marcus Manske beleuchtet Vielfalt geschlechtlicher Identitäten

Der Vorsitzende des Vereins Queere Celle e.V., Marcus Manske, betonte in einem Vortrag in der AnsprechBar in Hermannsburg die Notwendigkeit eines CSDs in Celle. Unterstützt vom SPD Ortsverein Südheide wirft die Initiative einen Blick auf das queere Leben im ländlichen Raum und setzt sich für die Stärkung einer demokratischen Kultur ein.

In einem bewegenden Vortrag in der AnsprechBar in Hermannsburg setzte sich Marcus Manske, der Vorsitzende des Vereins Queere Celle e.V., für die Bedeutung eines Christopher Street Day (CSD) in Celle ein. Die Veranstaltung wurde vom SPD Ortsverein Südheide organisiert und konnte trotz einer kurzfristigen Krankheitsabsage von Kristina Schneider, wie geplant durchgeführt werden.

Der stellvertretende Vorsitzende, Christoph von der Ohe, leitete den Abend ein und unterstrich die Relevanz eines CSDs in Celle. Manske sprach über die Gründung des Vereins Queere Celle e.V. im Jahr 2023, der als Netzwerk für queere Personen im Landkreis Celle fungiert. Ziel des Vereins ist es, Menschen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder Orientierung diskriminiert werden, zu unterstützen.

Im Rahmen seines Vortrags erläuterte Manske die Bedeutung des Begriffs „queer“, der verschiedene Identitäten wie lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell/transgender, intersexuell, asexuell und mehr einschließt. Die Frage nach der Notwendigkeit eines lokalen Netzwerks von und für queere Menschen im ländlichen Raum wurde aufgegriffen. Hierbei wurden Herausforderungen wie geringe Sichtbarkeit, Isolation, Vorurteile, begrenzter Zugang zu Beratungsstellen, familiäre und soziale Herausforderungen sowie mangelnde politische Vertretung beleuchtet.

Die Verbindung zwischen dem CSD und einem lokalen queeren Netzwerk wurde deutlich. Manske betonte, dass solche Veranstaltungen die queere Gemeinschaft stärken, die Vielfalt feiern und einen positiven Einfluss auf die gesamte Gesellschaft ausüben können. Dies fördert eine demokratische Kultur, die auf Recht, Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit basiert.

Die Diskussion während des Vortrags ermöglichte einen offenen Austausch über generelle Fragen und persönliche Erfahrungen.

Abschließend unterstrich der Vorsitzende die Bedeutung eines CSDs in Celle. Dieser soll am 8. Juni 2024, einen Tag vor der Europawahl, stattfinden. Geplant sind ein Demonstrationszug und eine Abschlussveranstaltung auf dem Großen Plan. Die Veranstaltung soll familienfreundlich sein, und alle Menschen sind herzlich eingeladen, um Toleranz und Verständnis zu fördern.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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