Die Linke Niedersachsen stellt Landesliste auf Spitzenkandidatin des Bundes führt Landesliste an
Am 21.12.2024 treffen sich die Landesvertreter*innen der Linken Niedersachsen in Hannover, um ihre Landesliste aufzustellen. Neben den Landesvertreter*innen gesellen sich auch Neumitglieder und Gäste hinzu.
Nach den Begrüßungsworten des Landesvorsitzenden stellt sich die Gruppenvorsitzende der Bundestagsgruppe Heidi Reichinnek für Platz 1 den Mitgliedern vor. Vor ihrer Zeit im Bundestag arbeitete sie als pädagogische Mitarbeiterin der Jugendhilfe, als solches liegt ihr das Wohl von Kindern und Jugendlichen sehr am Herzen. Daher machte sie sich in der vergangenen Legislaturperiode auch für die jungen Menschen stark, die unter den unsozialen Sparwahnsinn der Ampel in der Zukunft leiden werden. Als ehemalige Landesvorsitzende und Ratsfrau in Osnabrück hat sie wesentlich daran Anteil gehabt, Die Linke vor Ort zu verankern und sich für ihre Zielgruppe einzusetzen. Sie will ihre – auch mediale Arbeit – im und aus dem Bundestag fortsetzen. Mit großem Jubel wird sie nach ihrer Rede entlassen und als vorangekündigte Spitzenkandidatin führt sie mit 140 Stimmen von 146 nun die Landesliste an.
Auf dem zweiten Platz legt Cem Ince eine sehr klare, starke und eindrückliche Rede am Rednerpult. Als VW-Mitarbeiter und überzeugter IG-Metall Gewerkschafter kennt er die Not der Arbeitnehmer*innen und ihren Kampf um Arbeitsplatzsicherheit und angemessene Arbeitsbedingungen. In der Bundespolitik will er gemeinsam mit Betriebs- und Personalräten die Industriepolitik sozial gerecht gestalten. Er wird die Arbeiter*innen im Bundestag vertreten und das verloren gegangene Vertrauen in die Politik bei der Arbeitnehmerschaft wiederherstellen. Insgesamt 100 Gewerkschafter unterstützen seine Kandidatur. Auch er erreicht nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem amtierenden Landesgeschäftsführer das stattliche Ergebnis von 79 Stimmen bei 144 abgegebenen Stimmen.
Für Platz 3 tritt Maren Kaminski für soziale Gerechtigkeit – sozial, ökologisch und ökonomisch – an. Als Gewerkschaftssekretärin der GEW und für „bunt statt braun“ (Hannover) organisiert sie mit 6 weiteren Koordinator*innen 50 weitere Mitgliedsorganisationen im Kampf gegen rechts. Den örtlichen Ableger der Kampagne „Genug ist Genug!“ für höhere Löhne und gegen steigende Preise beim Heizen und bei Lebensmitteln hat sie unter dem Motto „Protestieren statt Frieren!“ ins Leben gerufen. Zusammenarbeit und Kooperation sind ihre Stärken, in Bündnissen wie innerhalb der Partei. So möchte sie auch weiterhin Politik gestalten: Solidarisch bei den Inhalten und in der Form: Um Sprachrohr zu sein, muss man zuhören können, Beteiligung fördern geht nicht von oben herab. Mit 79 Stimmen von 142 abgegebenen Stimmen setzt sie sich auf Platz 3 gegen 3 weitere Kandidatinnen durch.
Auf Platz 4 tritt Maik Brückner gegen 3 weitere Kandidaten an. In einfachen Verhältnissen aufgewachsen lernte er schon früh, was Solidarität untereinander bedeutet: Menschen teilen das, was sie haben, um sich gegenseitig zu unterstützen. Denn gemeinsam ist man stärker, so lautet seine Überzeugung. Im Stadtrat für Hildesheim kämpft er seit 2016 für bezahlbaren Wohnraum und soziale Gerechtigkeit. Bei der Arbeit für eine Bundestagsabgeordnete lernte er, dass nur Druck aus der Gesellschaft soziale Politik vorantreibt. Seit über einem Jahr organisiert er in Hildesheim eine solidarische Küche für Wohnungslose und Menschen, die sich das Selbstverständlichste nicht mehr leisten können.
Die weitere Landesliste setzt sich wie folgt fort: Auf Platz 5 wird sich Anne-Mieke Bremer (Schulsozialarbeiterin aus Nienburg/Weser) für Gemeinschaftsschulen stark machen. Jorrit Bosch kämpft auf Platz 6 für soziale Gerechtigkeit auch außerhalb von Braunschweig. Marianne Esders (Platz 7) möchte ihre Migrationspolitik auf den Straßen und im Stadtrat in Lüneburg gern auf Bundesebene fortführen. Auf Platz 8 will Viktor Linsel aus dem Wendland Armut abschaffen über die Besteuerung von reichen Erben und dessen Umverteilung. Manuela Mast (Platz 9) möchte, dass endlich ein realistisches Bild von den Armutsbetroffenen im Bundestag gezeichnet wird. Von Platz 10 aus will Erik Ferker mit einem energischen Wahlkampf sich für die Energiewende stark machen. Die queere Emma Müller setzt sich schon seit Jahren für den Queer-Feminismus in Hannover ein und will künftig gern den Kampf in den Bundestag tragen. Das Schlusslicht bildet Steffen Wetzel (Harburg) auf Platz 12, der für eine gerechte und solidarische Zukunft kämpft.
PR
Foto: Felix Mönkemeyer
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